Wenn man Leere sucht, so findet man sie. Immer, irgendwo.
Und auch mit anderen Dingen funktioniert das prima.
(Déjà–entendu? – Ja, irgendwie schon – sinngemäss zumindest.)
Wenn man Leere sucht, so findet man sie. Immer, irgendwo.
Und auch mit anderen Dingen funktioniert das prima.
(Déjà–entendu? – Ja, irgendwie schon – sinngemäss zumindest.)
In 2005 war die Diplomreise unserer damaligen Klasse – mit der Fähre ging es für ungefähr eine Woche nach Griechenland.
Die nachfolgenden Bilder sind mir heute begegnet, sie sind damals alle mit dem Handy gemacht worden.
Absurderweise sehen die Bilder zum Teil fast „lomo-mässig“ aus.
Die Qualität der Bilder ist bemerkenswert schlecht, die Zeit in Griechenland jedoch war toll.









Auf der Rückreise – der Bahnhof Milanos

No, I do not always photograph – because I think if you’re always „behind the lens“, you are missing a lot in life; you will become to be more a spectator than a participant (of life). That means, also if I travel, I do not have always a camera with me.
Die Ankunft in Luxemburg am Freitag war vorallem auch geprägt von der Suche nach dem Hotel; das Finden der Unterkunft war aufgrund eines in der Schweiz vergessenen Navigationsgerätes und nicht vorhandenem Kartenmaterial nicht ganz einfach.
Schlussendlich gelangten wir dann doch noch zum Hotel, welches etwas abseits der Ville de Luxembourg lag. Ein hässlicher Betonklotz inmitten einer grossen Waldfläche. Ein hässlicher Betonklotz zwar, innen jedoch durchaus komfortabel eingerichtet.
Am nächsten Tag, Ostersamstag, war dann eine erste Erkundungstour im der Hauptstadt des Grossherzogtums angesagt.
Es ist irgendwie merkwürdig, wenn man aus einem so kleinen Land wie der Schweiz ist, und sich dann noch in ein noch viel kleineres Land reist.
Als Schweizer ist man es sich gewohnt, aus einem Zwergstaat zu kommen, der in der Regel ein Vielfaches kleiner ist als die gewählte Reisedestination.
Die Stadt Luxemburg weiss zu gefallen, vorallem der Place de l’Arme und und die Region drumherum.
Die Stimmung in der Stadt ist alles andere als hektisch (vielleicht auch bedingt durch die Ostertage), die Architektur der Gebäude zumeist bemerkenswert.
Gestern in Neuchâtel am See habe ich sie entdeckt: Die passerelle de l’utopie. Schon der Name vermag mich zu begeistern.
Und die Machart des Aussichtssteg braucht sich auch nicht zu verstecken. Die Passerelle gleicht einer Waage, die eine Seite mit dem Boden der realen Welt verankert, die andere frei schwebend im Reich der Fantasie, einer utopischen Welt.
Schwarzweiss kann auch passen, wenns um Utopien geht – oder?
… gibts hier:
Postsowjetische Architektur aus deutscher Sicht (BBC). Auch spannend: New York City in den 80ern (kwerfeldein).

Seit drei Jahren bin ich nun schon im Besitze einer Leica M6.
Den Kauf der Kamera, welche vermutlich nicht viel jünger als ich ist, wenn denn überhaupt, habe ich nie bereut.
Dadurch, dass alles manuell eingestellt werden muss, habe ich viel über die Fotografie gelernt, und ich habe Gefallen an der Gattung der Messsucherkamera gefunden. Die Haptik der M6 ist einzigartig, und die Kompaktheit der Kamera und vorallem jene der auch M-Objektive weiss ich sehr zu schätzen.
Man kann viel lesen über die Kameras aus dem nördlichen Nachbarstaat. Unter anderem auch, dass eine Leica äusserst diskret sei aufgrund ihres unauffälligen Äusseren und des kaum hörbaren Verschlussgeräusches. Leise sind die M-Kameras zweifelsohne, und unauffällig mögen sie auch einmal gewesen sein. Doch meiner Erfahrung nach ist die Sache mit der Unauffälligkeit vorbei.
Wenn ich mit meiner M6 fotografiere, so werde ich ausserordentlich häufig auf die Kamera angesprochen. Heute geschah dies gar zwei Mal. Von vielen wird die Kamera als Leica erkannt, oder das altehrwürdige Erscheinungsbild der M weiss zu erstaunen und oder zu gefallen in der heutigen Welt, in der das Digitale das Analoge schon ziemlich verdrängt hat.
Ich finde das Angesprochen-werden meistens toll; entstehen so doch oftmals spannende Dialoge mit Kameraliebhabern. Doch die Diskretheit kann eine Leica-Kamera – egal ob digital oder analog – nur noch bedingt für sich beanspruchen, finde ich.