Beim Oeschinensee II

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Bergstation Oeschinen, Anstehen für die Talfahrt

Ein Addendum zum gestrigen Beitrag.

Eigentlich wollte ich ja gestern schon ein paar Sätze schreiben, habe mich dann aber dafür entschieden, die Bilder für sich wirken zu lassen, und damit die wunderschöne Natur und Bergwelt ins Rampenlicht zu stellen.

Doch möchte ich heute nicht das gestern Erlebte/Gesehene unerwähnt sein lassen (NB: ganz ohne Wertung, vorallem zu „Chronikzwecken“). Beim Oeschinensee II weiterlesen

Da Fotografieren, wo man immer ist.

Fotografieren ist ja etwas dankbares. Sujets sind schon da, sie wollen nur noch gesehen werden.

round

Das habe ich mir jedenfalls schon mehrfach gesagt (und so ähnlich auch schon geschrieben vor fast genau 6 Jahren), um den Gedanken dann wieder beiseite zu schieben. Wobei, falsch ist es ja nicht. Und es soll auch nicht das Fotografieren trivialisieren. – Wie auch immer; stets grossartig finde ich, an einem Ort zu fotografieren, wo ich noch nie dagewesen bin. Das geht dann so einfach und wie von selbst, mit der Bildfindung.

Wenn ich hingegen in den stadtbernischen Gefilden unterwegs bin mit der Kamera, mit dem Ziel Bilder aufzunehmen, so fällt dies manchmal oder meistens schwer. Also, während des Courant normal zumindest – wenn gerade keine Demo oder ähnliches stattfindet. Die Freude ist dann umso grösser, wenn in den schon 1000-mal begangenen Gassen und Strassen ein Bild entsteht, das ich bei meinen Favoriten einreihen kann (und vielleicht sogar auch anderen gefällt). Und überhaupt; er weiss auch immer wieder neue einzigartige Situationen zu offenbaren, der Courant normal. Und lässt so die Frage aufkommen, ob es ihn überhaupt gibt.

Über das Aareschwimmen kann man nicht genug schreiben.

Weg zur Aare

Während den Hitzeperioden, wie bei jener, die bis gestern anhielt, hilft ja nur eines, wenn man in Bern wohnt, und ohne Klimaanlage auskommen muss: ein Aareschwumm. Danach ist man einfach heruntergekühlt, für eine Weile (auch wenn die Aare selber stolze 22 Grad warm ist).

Neu kann man via Betonkanal von der Aare direkt ins Marzili schwimmen. Wäre nicht nötig gewesen, dieser Kanal, aber Diskussionen darüber erübrigen sich; es gibt den Kanal nun, und ich finde ihn im Endeffekt grossartig. Man kann sich und seine Siebensachen, die man dabei hat, äusserst komfortabel in ein Bassin im Bueber treiben lassen. Und Bern wäre nicht Bern, wenn es nicht auch bereits etwas zu bemängeln gäbe (nicht negativ, einfach feststellend gemeint): Offensichtlich (Bezahl-Artikel) gelangen viele Leute nach dem Bassinausstieg direkt auf den Rasen, wodurch jener bereits schlammig wurde und auch schon stinken soll.

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Bild: aufgenommen am 24. Februar 2019, während der Bauphase des „Bueber-Kanals“

ds rote Bössli

Selbstfahrender Bus, Bern, 07.2019Der selbstfahrende Bus, der im Marzili und in der Matte in geringem Tempo herumkurvt derzeit.

Im Moment ein ziemlicher Publikumsmagnet, dieses „Bössli“, einerseits wegen dem Jöö-Faktor, andererseits sicher deshalb, weil es – hier – etwas noch nie Gesehenes ist, so ein Fahrzeug ohne Fahrer/in (ohne Fahrer/in, aber mit Begleitperson, die eingreifen könnte, wenn es nötig wäre).

Die Zukunft klopft wohl bereits an die Tür.