what we missed

what we missedZürich, 15. Mai 2020

Die nun wieder offenen Luxus-Boutiquen in Zürich können heute fast alle mit beachtlichen Warteschlangen aufwarten. Wohl dem Umstand geschuldet, dass die Läden nun eine Weile geschlossen waren, und dass nur eine kleine Anzahl Personen hineingelassen werden darf (1 Kundin/Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche).

resilience

Als möchte das Wasser ausbrechen aus der Absperrung, welche eigentlich die Menschen ausserhalb des Parks halten soll. Aber ein Gefängnis kann sich auf beiden Seiten einer Absperrung befinden, eigentlich. Es ist, wenn man es sich überlegt, eine Frage der Betrachtungsweise.

Ob der Ausbruchsversuch – ob nun aus dem Paradies oder Gefängnis – gelang, ist mir nicht bekannt.

immer noch ausserordentlich

Es isch düre wes düre ischverwelkti Söuiblume ufere Parkuhr näbere Strass, wo süsch um die Zit, wo ds Bild gmacht worde isch, eigentlech doch e chli meh Verkehr isch, o wes nid die meischtbefahrenschti Strass vo Bern isch

Seit dem 16. März 2020 ist die Lage immer noch ausserordentlich, ab dem 27. April 2020 wird hierzulande wieder ein bisschen mehr Courant normal vorherrschen.

Schwierig ist für mich, über etwas anderes als über die Coronakrise zu schreiben. Wobei, schwierig wäre es eigentlich nicht, nur ist vieles anderes nebensächlich geworden und erscheint nicht mehr erwähnenswert, der Rede wert. Aber es ist ja auch nicht  schlimm, über die momenane Situation zu schreiben, auch wenn das alle oder zumindest viel machen. Man kann etwas tun, das alle tun, und macht es dennoch etwas anders, vielleicht. – Klagen will ich jedenfalls nicht, kann ich nicht, zum Glück. immer noch ausserordentlich weiterlesen

Die Erholung der Grünflächen

Kleine Schanze, 2020_04_08

Wer von der Coronakrise profitiert: Rasenflächen, die sonst immer von Menschen in Beschlag genommen werden, wie z.B. auf der kleinen Schanze. Die kleine Schanze ist – wie andere Orte, an denen sich üblicherweise viele Menschen aufhalten – derzeit gesperrt. Die Grünflächen der Schanze können sich daher nun erholen, keine Menschen trampeln auf ihnen herum. Und das Virus müssen sie auch nicht fürchten.