Ins Nichts gehen

at the end of the tunnel

Wenn man aus dem Zug steigt, sich an einem bestimmten Ort auf dem Perron wähnt, und dann einfach mal ins Nichts schreitet. Also, nicht wirklich ins Nichts, es ist ja überall etwas, und das Perron auch noch nicht zuende. Aber das Perron hört da vorne einmal auf, und nirgends ist ein Abstieg in die Unterführung, und man stellt fest, dass der Zug etwas anders als sonst immer angehalten hat, und man eigentlich nach links und nicht rechts hätte drehen sollen, nach dem Zugausstieg. Das kann man zum Glück nachholen, und schon wieder ist sie da, die wohl vertraute Welt.

Staubige Stadt

IMG_7012Eine staubige Wüstenstrasse. Nicht in Bern, aber irgendwo in Utah.

Im November in Bern, an einem Nachmittag, es geht bereits gegen Abend zu.
Ich bin unterwegs in der unteren Altstadt, ein Bus fährt die Strasse hinab, fährt Richtung Nydeggbrücke. Der Bus wirbelt Staub auf, der in der Luft bleibt, einen Moment zumindest, und ich merke, dass das nicht üblich ist; dass die Strassen hier sonst, üblicherweise, staubfrei sind, und ich merke auch deutlich  – etwas das zwar klar ist, aber manchmal müssen einem Dinge, die klar sind, auch erst richtig bewusst werden –  dass ich mich eigentlich überhaupt  nicht auf einer Wüstenstrasse befinde. Obwohl es gerade so anmutet.

Lieber nackt als angezogen.

«rather naked than dressed.»

Heute im Marzili. Ausnahmsweise ein Selfie, gemacht mit dem neuen Lomo-Objektiv, dem Lomogon 32 mm, F/2.5. Mehr zum Objektiv ein andermal, nachdem es ausgiebig gestestet wurde.

Übrigens erstaunlich, wieviele Leute heute bei diesem doch sonnenlosen und kalten Wetter in die Aare stiegen … Bern hat offensichtlich viele Unerschrockene.

Beim Oeschinensee II

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Bergstation Oeschinen, Anstehen für die Talfahrt

Ein Addendum zum gestrigen Beitrag.

Eigentlich wollte ich ja gestern schon ein paar Sätze schreiben, habe mich dann aber dafür entschieden, die Bilder für sich wirken zu lassen, und damit die wunderschöne Natur und Bergwelt ins Rampenlicht zu stellen.

Doch möchte ich heute nicht das gestern Erlebte/Gesehene unerwähnt sein lassen (NB: ganz ohne Wertung, vorallem zu „Chronikzwecken“). Beim Oeschinensee II weiterlesen