Die Stille wird nicht ruiniert

Matte

Es ist Abend, und da es Winter ist, auch kalt und dunkel. Ich spaziere,  durch die Stadt, den Nydeggstalden hinunter. Ich erreiche das Mattequartier, das unter der Stadt an der Aare liegt.

Das Mattequartier mag ich sehr. Es ist immer so friedlich und ruhig hier. Und immer liegt irgendwo etwas herum, sei es etwas, das zu verschenken ist, oder etwas, das jemand verloren hat. Früher fand ich das merkwürdig, aber das ist so in der Matte.

Im Sommer komme ich gerne hierher, in der Mitte des Quartiers sind zwei Bäume, um deren beide Stämme jeweils eine Sitzbank aus Stein angebracht worden ist. Gerne fahre ich in den Sommermonaten, nur manchmal, damit es auch etwas Besonderes bleibt, hierher, mit dem Velo, und einem Buch, und lese vielleicht eine Stunde lang unter einem der beiden Bäume.

Ich trage italienische Schuhe und befürchte schon, dass das Klacken der Schuhe die hier unten vorherrschende Ruhe unterbrechen wird. Doch kaum bin ich unter der Nydeggbrücke durchgegangen, wird das Geräusch der Schuhe wie aufgesogen und ist kaum mehr hörbar. Mag es besonderer Asphalt  sein (was ich nicht annehme), oder einfach nur der Umstand, dass hier die Strasse breiter ist und es weniger hallt.

Es bleibt still in der Matte an diesem Abend.

Zwei Bilder. Vier Monate.

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Zwei Bilder. Zweimal das selbe Sujet. Vier Monate, die zwischen den beiden Aufnahmen liegen.
Eins der Bilder entstand während der Blauen Stunde.
Einmal wurde ein Objektiv mit 50mm verwendet, einmal kam ein 85er-Objektiv zum Einsatz.
Über zweieinhalbtausend Bilder, die zwischen den beiden Aufnahmen aufgenommen worden sind.
Noch immer sind die Bänke unbesetzt.

Elfenau

Wenn man in Bern wohnt, so ist man in der glücklichen Lage, innerhalb von kürzester Zeit im Grünen sein zu können. Eine dieser Oasen für die Städter ist die Elfenau, welcher gestern ein Besuch abgestattet wurde.

Mit dabei war das neu erworbene 85/1.8-Objektiv – nachdem ich im letzten Jahr gänzlich auf Kamera- und Objektiv-Käufe verzichtet habe, war es wieder einmal Zeit für was neues, im Speziellen auch Zeit für eine neue Brennweite. Immer nur 50 und 28mm ist auch langweilig. Die ersten Bilder, die mit meinem neuen 85-er-Objektiv enstanden sind, gibts übrigens hier.

Als ich dann nach dem Spaziergang am Abend die Fotos auf den Computer verschoben hatte, löschte ich aus Versehen alle Fotos. Die Wiederherstellung ebenjener Werke brauchte Zeit und Nerven – vorallem, da es fast keine Wiederherstellungsprogramme zu geben scheint, die mit Mac OS X 10.9 funktionieren.
Schlussendlich hats dann jedenfalls geklappt, ich habe alle Bilder wieder – und zumindest die nächsten paar Male werde ich wohl vorsichtiger sein beim Fototransfer!

Et voilà, die mühsam wiederhergestellten Bilder dürfen natürlich nicht fehlen:

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Ein schöner Platz zum Verweilen – wenn da bloss noch ein paar Holzbalken wären!
In den Ästen des Baumes finden sich noch zwei Blätter aus dem alten Jahr.

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Schnee!

Während der Weihnachtszeit war ich zwei Tage in heimatlichen Gefilden, im Berner Oberland.
Am 26. Dezember hats dann zu meiner Freude geschneit. Im Wald wurden dann einige Bilder gemacht, auch hier kamen wieder Fuji Superia-Filme zum Einsatz.

Alle Bilder sind gänzlich unbearbeitet.

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