Barcelona I (digital)

Barcelona im Juli 2018.
Einige der letzten Bilder, die ich mit der 5D Mark II gemacht habe; 6 Jahre lang hat mir die Kamera treu „gedient“ – und jetzt nicht mehr. Nun ist das Thema Nachfolge aktuell.

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Später werden sicherlich noch Bilder folgen, die ich mit der M6 gemacht habe (die Filme wollen jedoch erst noch entwickelt werden).

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IMG_5790 Etwas ist in der Luft

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Wo man die Zeit vergisst

Spiez

Im März, in Spiez, beim Bahnhof. Der Zug Richtung Bern fährt langsam los, dann sehe ich einen Mann am Zug entlang rennen. Ich sehe, dass es sich um den Kondukteur handelt. Er hat vergessen, einzusteigen. Der Zug bremst ab, der Kondukteur kann einsteigen, und die Fahrt geht wieder los, mitsamt Kontrolleur.

Daran erinnere mich, weil ich heute wieder in Spiez war. Vor einem Zug reden zwei Kondukteure miteinander – einer blickt auf seine Uhr, stellt fest, dass es ja an der Zeit ist – der Zug hat jetzt abzufahren. Schnell steigt er ein, ebenso sein Kollege.

Spiez – scheinbar ein Ort, wo man die Zeit schnell vergessen kann.

Kopenhagen 3

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In Kopenhagen, am Wasser. Eine kleinere Menschenansammlung ist, da, vor einem Schiff, Polizeibeamte – zwei an der Zahl, kommen hinzu.
Nicht wenige Vertreter der Presse, viele mit Kameras bewaffnet, sind anwesend. Es ist nicht ganz klar, wer die Anwesenden sind – für jemanden, der nicht von hier ist. An einem Masten des Schiffs steht ‚plastic change‘. Das erklärt schon mal, was wohl der Sinn der ganzen Veranstaltung hier ist.
Ein Mann mit ‚Knopf in Ohr‘ taucht auf, spricht mit der Polizistin und dem Polizisten. Es wird noch jemand erwartet, der wichtig ist. Die Polizeibeamten trennen sachte die Menschentraube, bestehend aus Zuschauenden. Dann kommt da auch jemand, mit einer mehr oder weniger sicht- oder spürbaren „Wichtigkeit“. Ein Mann, ziemlich leger gekleidet.
Er begibt sich aufs Schiff, auf dem sich mittlerweile einige Menschen versammelt haben. Schüttelt Hände.

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Interessant, wie alle elegant aufs Schiff gelangen. Es wird fotografiert und gefilmt – auch wir, die Zuschauenden.
Das Schiff legt schliesslich ab – mit an Bord eine geringe Anzahl an Menschen – gering gemessen an den totalen Menge an Anwesenden hier. Ich frage die Polizistin, die wie wir an Land geblieben ist, um wen es sich da gehandelt habe, auf Englisch. Höflich, aber etwas verständnislos über so viel Unwissenheit, erhalte ich als Antwort: „Der Kronzprinz!“