Über das Aareschwimmen kann man nicht genug schreiben.

Weg zur Aare

Während den Hitzeperioden, wie bei jener, die bis gestern anhielt, hilft ja nur eines, wenn man in Bern wohnt, und ohne Klimaanlage auskommen muss: ein Aareschwumm. Danach ist man einfach heruntergekühlt, für eine Weile (auch wenn die Aare selber stolze 22 Grad warm ist).

Neu kann man via Betonkanal von der Aare direkt ins Marzili schwimmen. Wäre nicht nötig gewesen, dieser Kanal, aber Diskussionen darüber erübrigen sich; es gibt den Kanal nun, und ich finde ihn im Endeffekt grossartig. Man kann sich und seine Siebensachen, die man dabei hat, äusserst komfortabel in ein Bassin im Bueber treiben lassen. Und Bern wäre nicht Bern, wenn es nicht auch bereits etwas zu bemängeln gäbe (nicht negativ, einfach feststellend gemeint): Offensichtlich (Bezahl-Artikel) gelangen viele Leute nach dem Bassinausstieg direkt auf den Rasen, wodurch jener bereits schlammig wurde und auch schon stinken soll.

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Bild: aufgenommen am 24. Februar 2019, während der Bauphase des „Bueber-Kanals“

ds rote Bössli

Selbstfahrender Bus, Bern, 07.2019Der selbstfahrende Bus, der im Marzili und in der Matte in geringem Tempo herumkurvt derzeit.

Im Moment ein ziemlicher Publikumsmagnet, dieses „Bössli“, einerseits wegen dem Jöö-Faktor, andererseits sicher deshalb, weil es – hier – etwas noch nie Gesehenes ist, so ein Fahrzeug ohne Fahrer/in (ohne Fahrer/in, aber mit Begleitperson, die eingreifen könnte, wenn es nötig wäre).

Die Zukunft klopft wohl bereits an die Tür.

Mängisch fäut öppis, u mängisch isch das ganz guet.

Mängisch fäut öppis, u mängisch isch das ganz guet.

Manchmal fehlt etwas, und manchmal ist das ganz gut.

Was auf diesem Bild fehlt, ist nicht offensichtlich, zumindest wenn man den Ort nicht kennt. Und auch wenn man den Ort kennt, mag es nicht unbedingt ins Auge springen.
Es fehlen die Autos, die hier sonst parkiert sind. Wobei, fehlen ist ja vielleicht nicht ganz richtig ausgedrückt; es sind keine Autos abgestellt – so ist es wohl präziser. Dass der Nydeggstalden frei von Autos ist, das kommt eigentlich nicht vor. Dass es zum Zeitpunkt der Aufnahme so war, ist wohl dem E-Grand-Prix, der am Vortag stattfand, geschuldet.

Eine schöne Folgewirkung des E-Rennens.

wie am Meer, aber nicht auf dem Mars

Bern, 6. April 2019

Es ist warm in der Stadt. Über 30 Grad. Auch unter den Sonnenschirmen vor den Beizen in der Innenstadt. Unter einem jener Schirme. Die Windstösse, die regelmässig sanft etwas Abkühlung – für ein paar Sekunden zumindest – bringen, sind willkommen. Fast fühlt es sich an, als wäre man am Meer, welches für die Bewegung in der Luft sorgt. Doch Meer haben wir hier keines.

Ein Tram fährt vorbei. Auf einer darauf angebrachten Werbung werden Marsianer willkommen geheissen.

Bern, 10. Juli 2016