Luxemburg

Die Ankunft in Luxemburg am Freitag war vorallem auch geprägt von der Suche nach dem Hotel; das Finden der Unterkunft war aufgrund eines in der Schweiz vergessenen Navigationsgerätes und nicht vorhandenem Kartenmaterial nicht ganz einfach.

Schlussendlich gelangten wir dann doch noch zum Hotel, welches etwas abseits der Ville de Luxembourg lag. Ein hässlicher Betonklotz inmitten einer grossen Waldfläche. Ein hässlicher Betonklotz zwar, innen jedoch durchaus komfortabel eingerichtet.

Am nächsten Tag, Ostersamstag, war dann eine erste Erkundungstour im der Hauptstadt des Grossherzogtums angesagt.
Es ist irgendwie merkwürdig, wenn man aus einem so kleinen Land wie der Schweiz ist, und sich dann noch in ein noch viel kleineres Land reist.
Als Schweizer ist man es sich gewohnt, aus einem Zwergstaat zu kommen, der in der Regel ein Vielfaches kleiner ist als die gewählte Reisedestination.

Die Stadt Luxemburg weiss zu gefallen, vorallem der Place de l’Arme und und die Region drumherum.
Die Stimmung in der Stadt ist alles andere als hektisch (vielleicht auch bedingt durch die Ostertage), die Architektur der Gebäude zumeist bemerkenswert.

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Elfenau

Wenn man in Bern wohnt, so ist man in der glücklichen Lage, innerhalb von kürzester Zeit im Grünen sein zu können. Eine dieser Oasen für die Städter ist die Elfenau, welcher gestern ein Besuch abgestattet wurde.

Mit dabei war das neu erworbene 85/1.8-Objektiv – nachdem ich im letzten Jahr gänzlich auf Kamera- und Objektiv-Käufe verzichtet habe, war es wieder einmal Zeit für was neues, im Speziellen auch Zeit für eine neue Brennweite. Immer nur 50 und 28mm ist auch langweilig. Die ersten Bilder, die mit meinem neuen 85-er-Objektiv enstanden sind, gibts übrigens hier.

Als ich dann nach dem Spaziergang am Abend die Fotos auf den Computer verschoben hatte, löschte ich aus Versehen alle Fotos. Die Wiederherstellung ebenjener Werke brauchte Zeit und Nerven – vorallem, da es fast keine Wiederherstellungsprogramme zu geben scheint, die mit Mac OS X 10.9 funktionieren.
Schlussendlich hats dann jedenfalls geklappt, ich habe alle Bilder wieder – und zumindest die nächsten paar Male werde ich wohl vorsichtiger sein beim Fototransfer!

Et voilà, die mühsam wiederhergestellten Bilder dürfen natürlich nicht fehlen:

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Ein schöner Platz zum Verweilen – wenn da bloss noch ein paar Holzbalken wären!
In den Ästen des Baumes finden sich noch zwei Blätter aus dem alten Jahr.

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Schnee!

Während der Weihnachtszeit war ich zwei Tage in heimatlichen Gefilden, im Berner Oberland.
Am 26. Dezember hats dann zu meiner Freude geschneit. Im Wald wurden dann einige Bilder gemacht, auch hier kamen wieder Fuji Superia-Filme zum Einsatz.

Alle Bilder sind gänzlich unbearbeitet.

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Moskau

Sonntag, 7. Juli 2013

Plangemässe Landung in Moskau, auf dem Flughafen Domodedowo.

Der Himmel ist mit Wolken verhangen, es regnet. Noch immer im Flugzeug scheint die Stimmung auch farblich eine ganz spezielle zu sein, einer Stadt wie Moskau durchaus würdig.

Das Gepäck vom Band abgeholt, durchquere ich nach kurzer Wartezeit den Zoll. Danach, am Ort wo Waren und Geld deklariert werden müssen, bin ich unschlüssig; habe ich doch verschiedene Währungen (Schweizer Franken, Dollar und Euro) dabei, und auf der EDA-Seite gelesen, dass es von Vorteil sei, Devisen zu deklarieren. Ich nehme das Devisendeklarationsformular in Augenschein: ich kann zwar einigermassen, um nicht zu sagen ziemlich gut die kyrillische Schrift lesen, doch aus dem umfangreichen Formular werde ich überhaupt nicht schlau – wahrscheinlich würde ich es auch auf deutsch nicht begreifen, obschon ich durchaus mit Bürokratie vertraut bin :).

Zu meiner Erleichterung lasse ich mir erklären (soweit ich das richtig verstanden habe) dass Geld erst bei Beträgen ab 10’000 (wohl Euro oder Dollar) deklariert werden muss. Also verzichte ich darauf.

Kaum in der Abholzone des Flughafens angelangt, werde ich von einem Mann angesprochen, der mir ein Taxi anbieten will. Da ich meinen alten Plan, mit dem öffentlichen Verkehr zu meinem Hostel zu reisen sowieso verworfen habe – es regnet, und vorallem auch aus Gründen der Bequemlichkeit – sage ich nicht nein und erkundige mich nach dem Preis bei einer Fahrt ins Zentrum von Moskau. Gemäss einer gelben laminierten Karte, die mir gezeigt wird, belaufen sich die Tarife für eine wie von mir benötigte Strecke auf 3000 Rubel (ca. 85 Franken) oder 5000 Rubel (ca. 142 Franken). Nach der Umrechnung nicht immens übertrieben, finde ich.

Zunächst will aber erst noch russisches Geld bezogen werden – dies geschieht noch im Flughafen.

Nach draussen gelotst von meinem ersten Kontakt in Russland stelle ich fest, dass nicht der Russe mein Fahrer ist, sondern dass ein solcher erst noch gerufen werden muss. Wir stehen an der viel befahrenen Strasse, der Mann telefoniert, ich warte. Ich soll die Taxifahrt bereits im Vorfeld zahlen, was ich dann auch mache, wennauch die Kosten sich nun auf 4000 Rubel belaufen („Business Taxi“).

Fünf Minuten später hält dann ein schwarzer Wagen bei uns. Ich staune etwas, ist der Wagen doch nicht als Taxi gekennzeichnet, und man hört so allerlei über solche Wagen.

Trotz etwas ungutem Gefühl lasse ich mein Gepäck verstauen und steige ein.

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