Film: Prisoners

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Zwei Mädchen werden zu Beginn der Geschichte entführt. Ein potentieller Entführer ist schnell gefunden; ein etwas schwerfälliger junger Mann mit einem alten Camper. Der junge Mann (Paul Dano) wird von der Polizei verhört, muss dann aber mangels Beweisen wieder freigelassen werden.

Der Vater eines der entführten Mädchen, Keller Dover (Hugh Jackman), kann das auf-Freien-Fuss-Setzen des Verdächtigten nicht begreifen. So entführt er kurzerhand den Camper-Besitzer, und will ihn foltern – und macht dies dann auch-, um so den Aufenthaltsort der verschwundenen Mädchen zu ermitteln.

Währenddessen versucht auch der gewissenhafte Detective Loki (Jake Gyllenhaal) unermüdlich, die Mädchen zu finden.

Der Film hat sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen. Vermutlich aufgrund der tristen Aufnahmen am Anfang. Schon nach wenigen Sekunden merkt man, dass dies kein allzu hoffnungsvoller Film ist. Auch als die Familie noch nicht auseinandergerissen ist, spürt man Probleme in der Familie Dover.

Ich fand die amerikanische Produktion als durchaus ansehenswert. Nicht fesselnd, aber auch nie langweilig. Ein Handlungsstrang, der hie und da zu überraschen mag.

Was ich am Film sehr mochte, waren die Charaktere der einzelnen Rollen. Einerseits sind die Schauspieler mehr als fähig, andererseits lässt das Gesehene auf einfühlsame Drehbuchautoren schliessen, denen man gewiss keine Realitätsverlust vorwerfen kann.

‚Prisoners‘ stimmt nachdenklich, und zeigt eindrücklich auf, wie normale Menschen in verzweifelten Lagen reagieren können. Das Sehen des etwas über zweistündigen Films lohnt sich, ist aber nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter.

Zwei Bilder. Vier Monate.

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Zwei Bilder. Zweimal das selbe Sujet. Vier Monate, die zwischen den beiden Aufnahmen liegen.
Eins der Bilder entstand während der Blauen Stunde.
Einmal wurde ein Objektiv mit 50mm verwendet, einmal kam ein 85er-Objektiv zum Einsatz.
Über zweieinhalbtausend Bilder, die zwischen den beiden Aufnahmen aufgenommen worden sind.
Noch immer sind die Bänke unbesetzt.

Gestrige Musik heute angehört

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Spannend: der (meist englischsprachigen) Musik aus meinen Jugendjahren, den 90er- und ersten Nulljahren, zu lauschen – und, neu – auch zu verstehen!
Damals gab es noch kein Frühenglisch, erst ab der siebten Klasse kam man in den Genuss des Erlernen der Weltsprache.

Es ist zwar nicht so, dass sich mir durch das Verstehen der damaligen Lieblingssongs neue Welten eröffnen.
Nein, nicht sehr überraschend sind die Songtexte oft sehr … sinnfrei.

Auf seltsame Art und Weise löst das Hören der alten Lieder ein Déjà-vu aus: So, wie das Hören der auf Englisch gesungenen Lieder damals war, so verhält es sich heute mit dem Hören von russischen Liedern: da verstehe ich zwar immer mehr einzelne Wörter, die Sätze oder gar die Botschaft des Liedes (sofern denn vorhanden) jedoch erschliessen sich mir noch nicht.

Interessant! So vieles wiederholt sich.

Bildschirmaktivitäten aufnehmen (Mac)

Man lernt immer wieder Neues: Gestern habe ich festgestellt, dass unter Mac OS mit dem Quicktime Player die eigenen Bildschirmaktivitäten aufgenommen werden können.

Einfach den QT Player öffnen, „Ablage“ wählen, dann „Neue Bildschirmaufnahme“.

Praktisch!

Elfenau

Wenn man in Bern wohnt, so ist man in der glücklichen Lage, innerhalb von kürzester Zeit im Grünen sein zu können. Eine dieser Oasen für die Städter ist die Elfenau, welcher gestern ein Besuch abgestattet wurde.

Mit dabei war das neu erworbene 85/1.8-Objektiv – nachdem ich im letzten Jahr gänzlich auf Kamera- und Objektiv-Käufe verzichtet habe, war es wieder einmal Zeit für was neues, im Speziellen auch Zeit für eine neue Brennweite. Immer nur 50 und 28mm ist auch langweilig. Die ersten Bilder, die mit meinem neuen 85-er-Objektiv enstanden sind, gibts übrigens hier.

Als ich dann nach dem Spaziergang am Abend die Fotos auf den Computer verschoben hatte, löschte ich aus Versehen alle Fotos. Die Wiederherstellung ebenjener Werke brauchte Zeit und Nerven – vorallem, da es fast keine Wiederherstellungsprogramme zu geben scheint, die mit Mac OS X 10.9 funktionieren.
Schlussendlich hats dann jedenfalls geklappt, ich habe alle Bilder wieder – und zumindest die nächsten paar Male werde ich wohl vorsichtiger sein beim Fototransfer!

Et voilà, die mühsam wiederhergestellten Bilder dürfen natürlich nicht fehlen:

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Ein schöner Platz zum Verweilen – wenn da bloss noch ein paar Holzbalken wären!
In den Ästen des Baumes finden sich noch zwei Blätter aus dem alten Jahr.

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DSC06150 Elfenau weiterlesen

2013 – Rückblick

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Und wieder ist ein Jahr vorbei.
2013 – das war ein turbulentes Jahr, ein Jahr, welches für mich wie im Flug vergangen ist.

Seit nun doch einiger Zeit gibt es diesen Blog hier, und immer noch finde ich Gefallen am ins-Internet-schreiben.
Im 2013 bin ich viel gereist und habe viel fotografiert – darum erstaunt es wohl nicht, dass es hier im Blog fast ausschliesslich ums Reisen und Fotografieren ging.

Im Frühling war ich unter anderem in Strasbourg und in Stuttgart, im Sommer in Russland, wo ich erstmals meine neu erworbenen, sich noch im Aufbau befindenden Russisch-Kenntnisse austesten konnte. Im Herbst wurde Kiew ein Besuch abgestattet.

Aber auch über die Schweiz gab es einiges zu berichten: z.B. hier und da.

Im Mai fand der Tanz dich frei-Event in Bern statt, welcher dann spätabends ziemlich ausartete. Ich fotografierte und nahm einen kurzen Film auf, den ich dann auf Youtube stellte. Das Filmchen fand unerwarteten Anklang; rasch wurden fast 30’000 Klicks erreicht. Das Filmchen wurde von diversen Tageszeitungen aufgegriffen, u.a. vom Boulevard-Blatt „Blick“. Interessanterweise war der Blick von den Zeitungen die einzige, welche fragte, ob der Clip auf der Blick-Website verwendet werden durfte. Youtube lancierte in diesem Jahr eine Schweizer-Startseite, und eine kurze Zeit lang war besagter Clip dort auf der Startseite prominent vertreten. Auch das Schweizer Fernsehen fragte an, ob der Clip für die Abendnachrichten verwendet werden dürfe, und auch eine russische News Agentur bekundete ihr Interesse.
Sehr spannend waren die Kommentare zum Video, welche zum Teil mehr als fragwürdig waren und eine Moderation erforderten. 2013 – Rückblick weiterlesen

Another christmas is over.

Es gibt zwei Arten von Menschen:

Jene, die nach Weihnachten den Tannenbaum noch eine Weile in der warmen Stube behalten und sich am Anblick des Bäumchens erfreuen, bis die Nadeln ausfallen. Und jene, die den Tannenbaum raschmöglichst loswerden nach den Feierlichkeiten.