Film: Prisoners

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Zwei Mädchen werden zu Beginn der Geschichte entführt. Ein potentieller Entführer ist schnell gefunden; ein etwas schwerfälliger junger Mann mit einem alten Camper. Der junge Mann (Paul Dano) wird von der Polizei verhört, muss dann aber mangels Beweisen wieder freigelassen werden.

Der Vater eines der entführten Mädchen, Keller Dover (Hugh Jackman), kann das auf-Freien-Fuss-Setzen des Verdächtigten nicht begreifen. So entführt er kurzerhand den Camper-Besitzer, und will ihn foltern – und macht dies dann auch-, um so den Aufenthaltsort der verschwundenen Mädchen zu ermitteln.

Währenddessen versucht auch der gewissenhafte Detective Loki (Jake Gyllenhaal) unermüdlich, die Mädchen zu finden.

Der Film hat sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen. Vermutlich aufgrund der tristen Aufnahmen am Anfang. Schon nach wenigen Sekunden merkt man, dass dies kein allzu hoffnungsvoller Film ist. Auch als die Familie noch nicht auseinandergerissen ist, spürt man Probleme in der Familie Dover.

Ich fand die amerikanische Produktion als durchaus ansehenswert. Nicht fesselnd, aber auch nie langweilig. Ein Handlungsstrang, der hie und da zu überraschen mag.

Was ich am Film sehr mochte, waren die Charaktere der einzelnen Rollen. Einerseits sind die Schauspieler mehr als fähig, andererseits lässt das Gesehene auf einfühlsame Drehbuchautoren schliessen, denen man gewiss keine Realitätsverlust vorwerfen kann.

‚Prisoners‘ stimmt nachdenklich, und zeigt eindrücklich auf, wie normale Menschen in verzweifelten Lagen reagieren können. Das Sehen des etwas über zweistündigen Films lohnt sich, ist aber nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter.

Ein Gedanke zu „Film: Prisoners“

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