Lauenensee

Passend zum Nationalfeiertag der Schweiz einen Beitrag, in welchem es um die heimischen Gefilde geht.

Am Sonntag wurde der Lauenensee mit einem Besuch beehrt. Der Lauenensee, in der Schweiz – zu recht – ziemlich bekannt, ist dem See doch sogar ein Lied gewidmet worden, ist immer einen Besuch wert.

Ein paar Bilder des nicht sehr grossen (der Rundweg um den See dauert etwa vierzig Minuten), aber wunderschönen Sees und dessen Umgebung:

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Die Moskauer Metro

Wenn man in Moskau ist, so darf eine Besichtigung der dortigen Metro-Stationen natürlich nicht fehlen.

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Da mich nicht nur die Stationen per se interessieren, sondern auch der geschichtliche Hintergrund habe ich eine geführte Besichtigung gebucht via moscowfreetour.com (sehr empfehlenswert!).

Um 16 Uhr geht es dann los: Angeführt von einer quirligen jungen Russin, beginnt die auf Englisch gehaltene Führung.
Wir entfliehen dem warmen Sommertag, indem wir die Kühle des Moskauer Untergrunds aufsuchen. Wobei, wirklich kühl ist es da unten nicht.

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Sankt Petersburg

Am 11. Juli gelange ich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, nach Sankt Petersburg. Ich komme abend um etwa neun Uhr auf dem Moskauer Bahnhof an.

Gemäss Karte vom Reiseveranstalter ist das gebuchte Hostel ganz in der Nähe des Bahnhofs, also schlage ich die diversen Fahrangebote der Taxifahrer aus.

Gemäss Plan liegt das Hostel am Newsky Prospekt 106. Ein Prospekt in Russland ist eine i.d.R. ziemlich breite, vielspurige Strasse. Jede Stadt in Russland hat (mindestens) einen Prospekt.

Der Prospekt ist ziemlich schnell gefunden, das Hostel hingegen nicht. Eine junge Frau, die gerade ihr Auto am waschen ist, hilft mir freundlicherweise, diesen Umstand zu ändern.

Das Hostel ist zuoberst in einem ziemlich alten Gebäude. Das Gebäude wartet mit einem ziemlich heruntergekommenen Treppenhaus auf; abgesehen von der Tatsache, dass eine Renovierung kein Luxus wäre, sind die Wände mit Graffitis versprayt, die Treppe verziert mit einer Menge Zigarettenstummeln. Als Alternative zur offensichtlich viel begangenen, agbenutzten Treppe bietet sich ein Lift an. Die Gittertür ist orange bemalt, der Lift selber nicht gerade vertrauenswürdig. Dennoch lasse ich mich auf ihn ein, bin ich doch mit allerhand Gepäck unterwegs.

Später erfahre ich, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht und darum der Lift nicht ersetzt werden darf. Auch im Nachhinein wird mir erzählt, dass es in diesem Haus vermutlich Kommunalkas gibt. Eine Kommunalka ist eine Art Wohngemeinschaft, in welcher verschiedene Menschen oder gar Familien zusammenziehen, aus Mangel an Wohnraum (Wikipedia weiss noch mehr dazu).

Oben angekommen, gilt es noch eine kurze Treppe hochzugehen. Im Hostel innen stelle ich fest, dass dieses in einem angenehmen Gegensatz zum Treppenhaus steht. Das Hostel ist modern und liebevoll eingerichtet.
Mein Einzelzimmer ist winzig, aber gemütlich, mit Blick auf den Hinterhof und die anliegenden Häuser.

Da es in Petersburg um diese Jahreszeit praktisch nie ganz dunkel wird (Stichwort „white nights“), kann ich noch in aller Ruhe die Stadt besichtigen. Sankt Petersburg weiterlesen

Moskau

Sonntag, 7. Juli 2013

Plangemässe Landung in Moskau, auf dem Flughafen Domodedowo.

Der Himmel ist mit Wolken verhangen, es regnet. Noch immer im Flugzeug scheint die Stimmung auch farblich eine ganz spezielle zu sein, einer Stadt wie Moskau durchaus würdig.

Das Gepäck vom Band abgeholt, durchquere ich nach kurzer Wartezeit den Zoll. Danach, am Ort wo Waren und Geld deklariert werden müssen, bin ich unschlüssig; habe ich doch verschiedene Währungen (Schweizer Franken, Dollar und Euro) dabei, und auf der EDA-Seite gelesen, dass es von Vorteil sei, Devisen zu deklarieren. Ich nehme das Devisendeklarationsformular in Augenschein: ich kann zwar einigermassen, um nicht zu sagen ziemlich gut die kyrillische Schrift lesen, doch aus dem umfangreichen Formular werde ich überhaupt nicht schlau – wahrscheinlich würde ich es auch auf deutsch nicht begreifen, obschon ich durchaus mit Bürokratie vertraut bin :).

Zu meiner Erleichterung lasse ich mir erklären (soweit ich das richtig verstanden habe) dass Geld erst bei Beträgen ab 10’000 (wohl Euro oder Dollar) deklariert werden muss. Also verzichte ich darauf.

Kaum in der Abholzone des Flughafens angelangt, werde ich von einem Mann angesprochen, der mir ein Taxi anbieten will. Da ich meinen alten Plan, mit dem öffentlichen Verkehr zu meinem Hostel zu reisen sowieso verworfen habe – es regnet, und vorallem auch aus Gründen der Bequemlichkeit – sage ich nicht nein und erkundige mich nach dem Preis bei einer Fahrt ins Zentrum von Moskau. Gemäss einer gelben laminierten Karte, die mir gezeigt wird, belaufen sich die Tarife für eine wie von mir benötigte Strecke auf 3000 Rubel (ca. 85 Franken) oder 5000 Rubel (ca. 142 Franken). Nach der Umrechnung nicht immens übertrieben, finde ich.

Zunächst will aber erst noch russisches Geld bezogen werden – dies geschieht noch im Flughafen.

Nach draussen gelotst von meinem ersten Kontakt in Russland stelle ich fest, dass nicht der Russe mein Fahrer ist, sondern dass ein solcher erst noch gerufen werden muss. Wir stehen an der viel befahrenen Strasse, der Mann telefoniert, ich warte. Ich soll die Taxifahrt bereits im Vorfeld zahlen, was ich dann auch mache, wennauch die Kosten sich nun auf 4000 Rubel belaufen („Business Taxi“).

Fünf Minuten später hält dann ein schwarzer Wagen bei uns. Ich staune etwas, ist der Wagen doch nicht als Taxi gekennzeichnet, und man hört so allerlei über solche Wagen.

Trotz etwas ungutem Gefühl lasse ich mein Gepäck verstauen und steige ein.

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Muse-Konzert

Nach drei Jahren sind Muse wieder in Bern im Stade de Suisse aufgetreten.

Die Briten wussten auch dieses Jahr wieder zu begeistern.
Die Musik war mitreissend, die Bühnenshow opulent und abwechslungsreich.

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Alle Bilder sind von mir mit einer Panasonic DMC-TZ7 aufgenommen worden.

Eindrücke vom Konzert im 2010: klick.

kein herzlicher Empfang für die neue Leica

Heute hat Leica ein neues Produkt auf den Markt geworfen; die Leica X Vario.

Ziemlich spannend fand ich die Werbekampagne, die im Vorfeld geführt worden ist, und auch spannend sind die nicht gerade wohlwollenden Kommentare auf Facebook 🙂