Auch wenn du kurz pausierst, so geht dein Leben und das der Anderen im genau gleichen Tempo weiter. Und dennoch braucht es Pausen, manchmal.
Kategorie: Trivia
Neue Kamera: Olympus Tough TG-6
Gleich zweimal ist mir die Olympus TG-5 an einem Tag empfohlen worden. Als ich dann im Internet eigentlich nur Positives über die Kamera las, und das neue Modell, die TG-6, zu einem Aktionspreis (Fr. 400) zum Verkauf stand, habe ich zugegriffen.
Die TG-6 ist erst seit kurzem auf dem Markt (Juli 2019), und soll, wie es der volle Name erahnen lässt, vieles aushalten. Sie soll wasserdicht sein bis zu einer Tiefe von 15 m, staubdicht, stoßfest bis 2,1 m, bruchsicher bis 100 kg und frostsicher bis zu -10 °C.
Es handelt sich um eine Kompaktkamera, das Gewicht beträgt 250 Gramm. Finde ich persönlich durchaus leicht.
Street Parade 2019
Über das Aareschwimmen kann man nicht genug schreiben.

Während den Hitzeperioden, wie bei jener, die bis gestern anhielt, hilft ja nur eines, wenn man in Bern wohnt, und ohne Klimaanlage auskommen muss: ein Aareschwumm. Danach ist man einfach heruntergekühlt, für eine Weile (auch wenn die Aare selber stolze 22 Grad warm ist).
Neu kann man via Betonkanal von der Aare direkt ins Marzili schwimmen. Wäre nicht nötig gewesen, dieser Kanal, aber Diskussionen darüber erübrigen sich; es gibt den Kanal nun, und ich finde ihn im Endeffekt grossartig. Man kann sich und seine Siebensachen, die man dabei hat, äusserst komfortabel in ein Bassin im Bueber treiben lassen. Und Bern wäre nicht Bern, wenn es nicht auch bereits etwas zu bemängeln gäbe (nicht negativ, einfach feststellend gemeint): Offensichtlich (Bezahl-Artikel) gelangen viele Leute nach dem Bassinausstieg direkt auf den Rasen, wodurch jener bereits schlammig wurde und auch schon stinken soll.

Bild: aufgenommen am 24. Februar 2019, während der Bauphase des „Bueber-Kanals“
«The world is burning. Let’s smoke a last cigarette.» (II)
grau wird bunt

Die kleinen Makel der Stadt werden angemalt.
ds rote Bössli
Der selbstfahrende Bus, der im Marzili und in der Matte in geringem Tempo herumkurvt derzeit.
Im Moment ein ziemlicher Publikumsmagnet, dieses „Bössli“, einerseits wegen dem Jöö-Faktor, andererseits sicher deshalb, weil es – hier – etwas noch nie Gesehenes ist, so ein Fahrzeug ohne Fahrer/in (ohne Fahrer/in, aber mit Begleitperson, die eingreifen könnte, wenn es nötig wäre).
Die Zukunft klopft wohl bereits an die Tür.
Gleichheit
Keanu Reeves
In den Nachrichten-Feeds sind ja aufs Ganze gesehen vermutlich die Negativ-Schlagzeilen überwiegend. Und bei Hollywood-Schauspieler/innen, da wird ja auch gerne und viel und und vor allem Negatives geschrieben.
Da vermag es mich zu erstaunen, ausserordentlich Positives zu lesen, und zwar über Keanu Reeves, vor etwas über zwei Wochen diesen Artikel, und nun noch jenen (gut, bei der NZZ-Kolumne geht es um die nicht verlorene Bodenständigkeit Reeves, und die Frage, warum eine solche noch vorhandene Bodenständigkeit es wert ist, darüber zu berichten). Wie auch immer, Personen wie Reeves geben einem oder zumindest mir ja Hoffnung (für die Menschheit – um es pathetisch auszudrücken), wenn man denn dem Geschriebenen glauben darf – was ich gerne tue in diesem Fall.
Mängisch fäut öppis, u mängisch isch das ganz guet.
Manchmal fehlt etwas, und manchmal ist das ganz gut.
Was auf diesem Bild fehlt, ist nicht offensichtlich, zumindest wenn man den Ort nicht kennt. Und auch wenn man den Ort kennt, mag es nicht unbedingt ins Auge springen.
Es fehlen die Autos, die hier sonst parkiert sind. Wobei, fehlen ist ja vielleicht nicht ganz richtig ausgedrückt; es sind keine Autos abgestellt – so ist es wohl präziser. Dass der Nydeggstalden frei von Autos ist, das kommt eigentlich nicht vor. Dass es zum Zeitpunkt der Aufnahme so war, ist wohl dem E-Grand-Prix, der am Vortag stattfand, geschuldet.
Eine schöne Folgewirkung des E-Rennens.








