Schnee!

Während der Weihnachtszeit war ich zwei Tage in heimatlichen Gefilden, im Berner Oberland.
Am 26. Dezember hats dann zu meiner Freude geschneit. Im Wald wurden dann einige Bilder gemacht, auch hier kamen wieder Fuji Superia-Filme zum Einsatz.

Alle Bilder sind gänzlich unbearbeitet.

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Am Thunersee

Ein Weihnachtspaziergang am Thunersee. Mit dabei: Die analoge Messsucherkamera, gefüttert mit Fuji Superia 200. Ein bemerkenswerter Film.

NB: Bilder bei diesem und künftigen Posts können ab sofort auch in gross angeschaut werden. Einfach das jeweilige Bild anklicken, und eine Grossansicht auf flickr erfolgt.
Eine Lösung ohne externen Dienst wäre mir lieber gewesen, doch (a) erfolgt bei einer Blogplattform-only-Lösung die Darstellung nicht nach meiner Zufriedenheit und (b) stehen mir auf wordpress.com „nur“ 3 GB kostenloser Speicherplatz zur Verfügung.

Nun viel Spass beim Bilder-anschauen:

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Laut gedacht …

Oasis

Durch einen Zufall bin ich heute im Internet auf das Lied „Let There Be Love“ von Oasis gestossen.
Das war toll, mochte ich die CD „Don’t Believe the Truth“ von der „weltbesten“ Band in meinen Jugendjahren doch sehr. Damals, das war im Jahr 2005, und ich war da gerade mal 19 Jahre alt.

Ich frage mich ja, wenn die Leute in hundert Jahren die Clips aus unserer Zeit schauen (die es dann hoffentlich noch geben wird), z.B. „Let There Be Love“ oder auch das tolle „The Importance Of Being Idle“, ob dann gedacht wird, ob es in 2005 noch keine Farbfilmerei sondern nur SW gab 🙂

The Bling Ring: Nach dem Film

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Nun habe ich ihn konsumiert: den neuesten Wurf von Sofia Coppola, den Film The Bling Ring.

Als hätte ich es geahnt bei der Titelgebung des letzten Posts; am Ende war die Vorfreude tatsächlich grösser als die Freude während des Filmschauens.

Fairerweise muss ich sagen, dass dies nicht unbedingt an Frau Coppola, sondern vielmehr an der Geschichte per se liegt; die Geschichte soll auf wahren Begebenheiten basieren (und ich glaube tatsächlich, mich ab entsprechende Medienberichte erinnern zu können) – und lässt – ohne allzu viel verraten zu wollen, fast nur ein Ende zu.

Nicht nur das Ende ist sehr vorsehbar, sondern auch die Geschehnisse auf dem Weg dorthin.
Ausser den Einbrüchen geschieht im Film nicht viel. In einem Film muss auch nicht viel passieren, im vorherigen Coppola-Film, der viel „ereignisloser“ ist hat mich das nicht gestört. Hier aber schon. Bei „Somewhere“ passiert viel auf der zwischenmenschlichen Stufe, bei „The Bling Ring“ nicht.

Was mich am Anfang extrem gestört hat, war, dass die Hauptdarsteller_innen derart unsympathisch wirken. Und man lernt sie nicht richtig kennen, man sieht wie gesagt grösstenteils nur, in Promi-Häuser einsteigen (und Party machen).

Den einzigen Einblick in das Leben der Jugendlichen war die Familiensituation zweier Protagonistinnen.
Die Mädchen werden nach meiner Interpretation zuhause von der Mutter unterrichtet (die Unterrichtsmethoden sind ziemlich absurd, was kein Wunder ist; die Familie gehört irgendeiner Sekte an). Die Mutter ist nicht der hellste Stern im Universum und sehr auf Wohlfühlen und Äusserlichkeiten bedacht – im Falle der beiden Mädchen ist es definitiv kein Wunder, dass sie auf die schiefe Bahn geraten.

Am Ende des Films gibts dann doch noch ein paar unterhaltsame Momente, die auch die amerikanische Gesellschaft oder zumindest Teile davon nicht gerade gut dastehen lässt – aus Spoilergründen verrate ich hier diesbezüglich nicht mehr.

Alles in allem konnte mich der Film überhaupt nicht fesseln, ich war froh, dass er nicht von langer Dauer war.
Ich hoffe, dass ein nächster Coppola-Film nicht allzulange auf sich warten lässt und mich mehr zu begeistern mag.

The Bling Ring: Vor dem Film. Oder: Vorfreude ist die grösste Freude

Es gibt ganz wenige Autoren oder Regisseure, bei denen ich schon im Vorfeld weiss oder zu wissen glaube, dass das neue Buch oder der neue Film einfach gut sein muss.

So z.B. bei Sofia Coppola: Ich freue mich jedes Mal ausserordentlich, wenn ein neues Werk von ihr erscheint.
‚Lost In Translation‘ liebe ich, es ist einer meiner Lieblingsfilme, ‚Marie Antoinette‘, zwar in den Medien unterschiedlich bewertet, mag ich auch sehr gerne, und ‚Somewhere‘ ist einfach genial – die Meinung jener, die finden, dass der Film langweilig ist, kann ich nicht teilen.

Neu im Verleih erhältlich ist ‚The Bling Ring‘. Erstaunlich irgendwie, dass mir der Film, als er in die Kinos kam, entgangen ist. Auf jeden Fall ist die Freude jetzt um so grösser, gibt es doch dieser Tage nicht gerade viele Filme, die mich interessieren.

Die Zusammenfassung von Wikipedia:

Die fünf Jugendlichen Rebecca, Marc, Nicki, Sam und Chloe planen aus Langeweile Einbrüche in den Villen von Hollywood. Zur Planung der Taten verwenden sie Google Earth und brechen in die Häuser von Paris Hilton, Orlando Bloom, Kirsten Dunst, Megan Fox, Rachel Bilson und Lindsay Lohan, sowie bei weiteren Stars, ein. Nach dem durchgeführten Einbruch stellen die Täter Fotos bei Facebook ein, auf denen sie mit dem Auto fahren, Kleidung und Schmuck der Opfer tragen. Einen Teil des Diebesgutes behalten die fünf Einbrecher, den Rest verkaufen sie, um Partys zu feiern.

Den Trailer gibts hier.

Ich werde jedenfalls berichten, wie mir der Film gefallen hat.

World War Z

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World War Z – einer der Filme, bei denen ein Nicht-schauen für mich nicht infrage kam.

Nicht dass ich mir all zu viel von dem Forster-Film versprach, aber gute Unterhaltung, das hatte ich schon erwartet.

Zu Beginn erlebt man ein New York, dessen Bewohner durchdrehen und zu Zombies mutieren, etwas später ein Israel, wo sich Jerusalem mit einer riesigen Mauer vor den Zombies schützt, um dann später trotzdem von den Untoten überrannt zu werden.

Die Bilder sind zum Teil eindrücklich, vorallem als die Zombies über die israelische Mauer klettern – das ist Blockbuster-Hollywood at its best.

Mit einem weissrussischen Flieger wird dann aus Israel geflüchtet, leider sind infizierte Passagiere an Bord, und dadurch sieht sich Brad Pitt gezwungen, im Flieger eine Granate (!) zu benutzen.
Pitt spielt im Film übrigens einen ehemaligen UN-Mitarbeiter, er ist ein Mann fürs Grobe und quasi Weltenretter.

Der Film ist nie langweilig, aber so richtige Spannung kommt auch nicht auf. Am Anfang gab es Momente, wo ich erschrak, weil irgendwoher unverhofft Zombies auftauchten. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Etwas ermüdend ist, dass der Film keinen richtigen Handlungsstrang hat.
Es wird von Ort zu Ort gehetzt, das übertüncht die dürftige Handlung des Films ein wenig.

Der Schluss des Filmes besticht nicht durch Originalität, eigentlich ist das Wort „Schluss“ gar nicht angebracht, denn der Film könnte an der Stelle genausogut noch weitergehen. Und das wird er wohl auch; eine Fortsetzung soll geplant sein.

Ich merke, dass ich immer weniger mit seichten tempo- und actiongeladenen Blockbuster-Filmen anfangen kann.