Getty beschreitet neue Wege

Neu können Fotos aus Teilen der Getty-Bildbestände auf nichtkommerziellen Seiten wie z.B. Blogs kostenlos genutzt bzw. eingebunden werden.

Einerseits sehe ich das als win-win-Situation (für Bildsuchende und auch für Getty): z.B. Blogger haben so eine riesige Auswahl an Bildern, die sie gratis nutzen können, und Getty profitiert auch, durch die eigene Namensnennung unter dem Bild und allfällige Werbung.

Andererseits weiss ich nicht so recht, was ich davon halten soll als jemand, der fotografiert und ein paar seiner Bilder auch auf Getty anbietet.
Zum Zeitpunkt, als ich einige meiner Bilder auf Getty hinzufügte, gabs die Embed-Funktion noch nicht, und ich finde es nicht toll, dass jetzt meine Bilder einfach so ungefragt genutzt werden können. Zwar ist ist unter jedem Bild die URL dieses Blogs aufgeführt, trotzdem … Je nachdem stelle ich meine Bilder gratis zur Verfügung, aber das entscheide ich gerne selber.

Wie auch immer: zum Glück sind nur wenige meiner Bilder auf Getty – und dabei wird es wohl auch bleiben.

So sieht es aus, wenn ein Getty-Bild eingebettet wird:

Embed from Getty Images

Mehr Infos gibt es hier, und für WordPress.com-User zusätzlich noch hier.

The Midnight Beast

Durch Zufall habe ich kürzlich The Midnight Beast entdeckt.

The Midnight Beast, das ist eine britische Band, die vor ein paar Jahren bekannt wurde durch eine witzige Youtube-Parodie eines Ke$ha-Songs. Dieser Tage gibt es gar eine TV-Serie auf E4, die den Namen der Band trägt und in welcher es um – wohl erfundene – Erlebnisse des Sängers Stef und seinen beiden mehr oder weniger intelligenten Band-Kollegen geht.

Die Serie ist einfach grandios und macht Lust auf mehr.

Film: Prisoners

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Zwei Mädchen werden zu Beginn der Geschichte entführt. Ein potentieller Entführer ist schnell gefunden; ein etwas schwerfälliger junger Mann mit einem alten Camper. Der junge Mann (Paul Dano) wird von der Polizei verhört, muss dann aber mangels Beweisen wieder freigelassen werden.

Der Vater eines der entführten Mädchen, Keller Dover (Hugh Jackman), kann das auf-Freien-Fuss-Setzen des Verdächtigten nicht begreifen. So entführt er kurzerhand den Camper-Besitzer, und will ihn foltern – und macht dies dann auch-, um so den Aufenthaltsort der verschwundenen Mädchen zu ermitteln.

Währenddessen versucht auch der gewissenhafte Detective Loki (Jake Gyllenhaal) unermüdlich, die Mädchen zu finden.

Der Film hat sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen. Vermutlich aufgrund der tristen Aufnahmen am Anfang. Schon nach wenigen Sekunden merkt man, dass dies kein allzu hoffnungsvoller Film ist. Auch als die Familie noch nicht auseinandergerissen ist, spürt man Probleme in der Familie Dover.

Ich fand die amerikanische Produktion als durchaus ansehenswert. Nicht fesselnd, aber auch nie langweilig. Ein Handlungsstrang, der hie und da zu überraschen mag.

Was ich am Film sehr mochte, waren die Charaktere der einzelnen Rollen. Einerseits sind die Schauspieler mehr als fähig, andererseits lässt das Gesehene auf einfühlsame Drehbuchautoren schliessen, denen man gewiss keine Realitätsverlust vorwerfen kann.

‚Prisoners‘ stimmt nachdenklich, und zeigt eindrücklich auf, wie normale Menschen in verzweifelten Lagen reagieren können. Das Sehen des etwas über zweistündigen Films lohnt sich, ist aber nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter.

Zwei Bilder. Vier Monate.

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Zwei Bilder. Zweimal das selbe Sujet. Vier Monate, die zwischen den beiden Aufnahmen liegen.
Eins der Bilder entstand während der Blauen Stunde.
Einmal wurde ein Objektiv mit 50mm verwendet, einmal kam ein 85er-Objektiv zum Einsatz.
Über zweieinhalbtausend Bilder, die zwischen den beiden Aufnahmen aufgenommen worden sind.
Noch immer sind die Bänke unbesetzt.

Gestrige Musik heute angehört

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Spannend: der (meist englischsprachigen) Musik aus meinen Jugendjahren, den 90er- und ersten Nulljahren, zu lauschen – und, neu – auch zu verstehen!
Damals gab es noch kein Frühenglisch, erst ab der siebten Klasse kam man in den Genuss des Erlernen der Weltsprache.

Es ist zwar nicht so, dass sich mir durch das Verstehen der damaligen Lieblingssongs neue Welten eröffnen.
Nein, nicht sehr überraschend sind die Songtexte oft sehr … sinnfrei.

Auf seltsame Art und Weise löst das Hören der alten Lieder ein Déjà-vu aus: So, wie das Hören der auf Englisch gesungenen Lieder damals war, so verhält es sich heute mit dem Hören von russischen Liedern: da verstehe ich zwar immer mehr einzelne Wörter, die Sätze oder gar die Botschaft des Liedes (sofern denn vorhanden) jedoch erschliessen sich mir noch nicht.

Interessant! So vieles wiederholt sich.

Bildschirmaktivitäten aufnehmen (Mac)

Man lernt immer wieder Neues: Gestern habe ich festgestellt, dass unter Mac OS mit dem Quicktime Player die eigenen Bildschirmaktivitäten aufgenommen werden können.

Einfach den QT Player öffnen, „Ablage“ wählen, dann „Neue Bildschirmaufnahme“.

Praktisch!