Eine besondere Lage

[…] Besondere Lage
In einer besonderen Lage erhält der Bundesrat die Kompetenz, gewisse Massnahmen selbst anzuordnen, die normalerweise in der Zuständigkeit der Kantone liegen. Dies geschieht erst nach Anhörung der Kantone, beispielsweise im Rahmen des Koordinationsorgans oder einer Konsultationen der Gesundheitsdirektorenkonferenz. […] (Quelle: klick)

Corona 2

Freitag, 13.3.2020:
Um 15.30 Uhr verkündet der Bundesrat, dass in Schulen vor Ort kein Unterricht mehr stattfinden darf bis Anfang April.
Veranstaltungen ab 100 Personen seien verboten bis Ende April.
In Restaurant, Bars und Discos seien maximal 50 Personen erlaubt.
Was das Finanzielle anbelangt, so werden 10 Milliarden Nothilfe bewilligt.

Ich möchte eigentlich heute Abend ins Oberland reisen, um am Wochenende Ski zu fahren. Ich sehe nun davon ab, bleibe „hie unge“.

Samstag, 14.3.2020:
Einige Bergbahnen im Kanton Bern sind immer noch in Betrieb. Nach einem bundesrätlichen Rüffel wollen auch jene Bahnen den Betrieb einstellen.

In der Stadt Bern hat es wenig Leute – wenn man bedenkt, dass Samstag ist, und das Wetter prächtig. Niemand trägt eine Schutzmaske.

Corona 1Im McDonalds darf jeder zweite Tisch nicht genutzt werden.

Im Coop Ryfflihof muss man Distanz zum Personal an der Kasse halten; beim Förderband, auf welches die Waren gelegt werden, hat es eine rote Linie, die man erst übertreten darf, wenn es ums Zahlen geht. Kontakte mit dem Personal sollen möglichst kurz sein.

Fasnacht 2020 in Bern

Bern, am 27. Februar 2020. Der erste – und letzte – Fasnachtstag in Bern heuer; am Folgetag wurde die Fasnacht abgesagt aufgrund des Verbots von Grossveranstaltungen des Bundesrats (Vorsichtsmassnahme gegen das Corona-Virus).

Dieser einzige Fasnachtstag am Donnerstag war jedenfalls ein fulminanter; war es doch ein Tag, der mit Schnee, Hagel und Regen aufwarten konnte – und mit starkem Wind.

Berner Fasnacht 2020 (1)

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Abendspaziergang mit dem Lomogon-Objektiv

Gestern abend war ich seit langem wieder einmal mit dem Stativ unterwegs – und zum ersten Mal mit dem Lomogon-Objektiv und Stativ. Ich finde, das Lomo-Objektiv schlägt sich ganz gut nachts.

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Lieber nackt als angezogen.

«rather naked than dressed.»

Heute im Marzili. Ausnahmsweise ein Selfie, gemacht mit dem neuen Lomo-Objektiv, dem Lomogon 32 mm, F/2.5. Mehr zum Objektiv ein andermal, nachdem es ausgiebig gestestet wurde.

Übrigens erstaunlich, wieviele Leute heute bei diesem doch sonnenlosen und kalten Wetter in die Aare stiegen … Bern hat offensichtlich viele Unerschrockene.

Da Fotografieren, wo man immer ist.

Fotografieren ist ja etwas dankbares. Sujets sind schon da, sie wollen nur noch gesehen werden.

round

Das habe ich mir jedenfalls schon mehrfach gesagt (und so ähnlich auch schon geschrieben vor fast genau 6 Jahren), um den Gedanken dann wieder beiseite zu schieben. Wobei, falsch ist es ja nicht. Und es soll auch nicht das Fotografieren trivialisieren. – Wie auch immer; stets grossartig finde ich, an einem Ort zu fotografieren, wo ich noch nie dagewesen bin. Das geht dann so einfach und wie von selbst, mit der Bildfindung.

Wenn ich hingegen in den stadtbernischen Gefilden unterwegs bin mit der Kamera, mit dem Ziel Bilder aufzunehmen, so fällt dies manchmal oder meistens schwer. Also, während des Courant normal zumindest – wenn gerade keine Demo oder ähnliches stattfindet. Die Freude ist dann umso grösser, wenn in den schon 1000-mal begangenen Gassen und Strassen ein Bild entsteht, das ich bei meinen Favoriten einreihen kann (und vielleicht sogar auch anderen gefällt). Und überhaupt; er weiss auch immer wieder neue einzigartige Situationen zu offenbaren, der Courant normal. Und lässt so die Frage aufkommen, ob es ihn überhaupt gibt.