… gibts hier:
Postsowjetische Architektur aus deutscher Sicht (BBC). Auch spannend: New York City in den 80ern (kwerfeldein).
Monat: März 2014
(un)auffällige Leica

Seit drei Jahren bin ich nun schon im Besitze einer Leica M6.
Den Kauf der Kamera, welche vermutlich nicht viel jünger als ich ist, wenn denn überhaupt, habe ich nie bereut.
Dadurch, dass alles manuell eingestellt werden muss, habe ich viel über die Fotografie gelernt, und ich habe Gefallen an der Gattung der Messsucherkamera gefunden. Die Haptik der M6 ist einzigartig, und die Kompaktheit der Kamera und vorallem jene der auch M-Objektive weiss ich sehr zu schätzen.
Man kann viel lesen über die Kameras aus dem nördlichen Nachbarstaat. Unter anderem auch, dass eine Leica äusserst diskret sei aufgrund ihres unauffälligen Äusseren und des kaum hörbaren Verschlussgeräusches. Leise sind die M-Kameras zweifelsohne, und unauffällig mögen sie auch einmal gewesen sein. Doch meiner Erfahrung nach ist die Sache mit der Unauffälligkeit vorbei.
Wenn ich mit meiner M6 fotografiere, so werde ich ausserordentlich häufig auf die Kamera angesprochen. Heute geschah dies gar zwei Mal. Von vielen wird die Kamera als Leica erkannt, oder das altehrwürdige Erscheinungsbild der M weiss zu erstaunen und oder zu gefallen in der heutigen Welt, in der das Digitale das Analoge schon ziemlich verdrängt hat.
Ich finde das Angesprochen-werden meistens toll; entstehen so doch oftmals spannende Dialoge mit Kameraliebhabern. Doch die Diskretheit kann eine Leica-Kamera – egal ob digital oder analog – nur noch bedingt für sich beanspruchen, finde ich.
Fasnacht in Bern
Wenn Französisch einem Spanisch vorkommt

gefunden bei buch.ch.
Getty beschreitet neue Wege
Neu können Fotos aus Teilen der Getty-Bildbestände auf nichtkommerziellen Seiten wie z.B. Blogs kostenlos genutzt bzw. eingebunden werden.
Einerseits sehe ich das als win-win-Situation (für Bildsuchende und auch für Getty): z.B. Blogger haben so eine riesige Auswahl an Bildern, die sie gratis nutzen können, und Getty profitiert auch, durch die eigene Namensnennung unter dem Bild und allfällige Werbung.
Andererseits weiss ich nicht so recht, was ich davon halten soll als jemand, der fotografiert und ein paar seiner Bilder auch auf Getty anbietet.
Zum Zeitpunkt, als ich einige meiner Bilder auf Getty hinzufügte, gabs die Embed-Funktion noch nicht, und ich finde es nicht toll, dass jetzt meine Bilder einfach so ungefragt genutzt werden können. Zwar ist ist unter jedem Bild die URL dieses Blogs aufgeführt, trotzdem … Je nachdem stelle ich meine Bilder gratis zur Verfügung, aber das entscheide ich gerne selber.
Wie auch immer: zum Glück sind nur wenige meiner Bilder auf Getty – und dabei wird es wohl auch bleiben.
So sieht es aus, wenn ein Getty-Bild eingebettet wird:
Embed from Getty ImagesMehr Infos gibt es hier, und für WordPress.com-User zusätzlich noch hier.





