Wenn etwas fehlt

Ohne Titel

Auf der linken Lauben-Seite – vom Zyglogge aus gesehen – gehe ich entlang. Auf dieser Seite, der Swarovski-Seite, sind die Menschen jeweils freundlicher, besser gelaunt. Das ist nicht empirisch belegt,  es ist meine gefühlte, mit den Jahren erlangte Meinung.
Etwas ist heute anders. Ich überlege, merke, dass, als ich vorhin wohl unbewusst nach links geschaut habe, dass da, an der Stelle, der meine Aufmerksamkeit galt, früher vermutlich eine Scheibe – eine abdunkelte, um genau zu sein – gewesen sein muss, die gespiegelt hat. Und ich darin jeweils mein Spiegelbild betrachtet habe während dem vorbeigehen.

Jetzt jedenfalls ist die Scheibe weg, ebenso mein einst dort vorbeiziehendes Spiegelbild.

4 Gedanken zu „Wenn etwas fehlt“

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