Buch «Text» von Dmitry Glukhovsky

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Ein junger Mann, Ilja, kehrt nach 7 Jahren Straflager nach Moskau zurück. Im Straflager war er, weil er seine Freundin in einem Club vor dem Polizisten Petja beschützen wollte – der Polizist hat ihm dann in der Folge Drogen unterschoben.

Die einstige Freundin will nun nichts mehr von ihm wissen, und die Mutter ist kurz vor Iljas Rückkehr gestorben. Ilja macht den Polizisten Petja, wegen welchem er im Straflager war, ausfindig, bringt ihn um. Das iPhone des Polizisten nimmt er mit, und taucht darin ein. Durch die auf dem iPhone gespeicherten Nachrichten, Bilder und Videos lernt er das Leben des von ihm getöteten Polizisten kennen, und dessen Mitmenschen. Er gibt sich aus als Petja, mit dessen iPhone. Und das hat Folgen; für Ilja selber, und das Umfeld Petjas.

Die Handlung in «Text» ist oft sehr konstruiert, aber das Buch bleibt bis zum Schluss spannend, einerseits wegen dem, das da im Realen und im Digitalen passiert, aber anderseits auch wegen des Umstands, dass mit dem Buch eindrücklich aufgezeigt wird, was unser Telefon eigentlich alles über uns festhält – und nicht nur das, auch was das Telefon mit uns machen kann, wie es und beinflussen und prägen kann, wird eindrücklich beschrieben im 360-Seiten-starken Buch.

Ein Monat Blackberry Z10: ein erstes Fazit

Seit gut einem Monat habe ich nun das neue Flaggschiff von RIM Blackberry – Zeit, ein paar Worte über den neuen Wurf aus Kanada zu verlieren.

Ungefähr zwei Jahre oder mehr war ich mit dem Blackberry Bold 9700 unterwegs – und habe es geliebt. Ich war nie ein grosser Fan von Touchscreens (und bin es immer noch nicht) und habe die „reale“ Tastatur des BB 9700 sehr gemocht.

Obschon dieser Abneigung gegenüber berührungssensitiven Bildschirmen habe ich anfangs März entschieden, das Z10 zu kaufen; manchmal muss man sich von bewährtem trennen und frischen Wind erschnuppern.

Als ich dann im Geschäft das erste Mal mit dem Z10 in Berührung kam, fand ich mich sofort damit zurecht – trotz fehlendem Homebutton und einer Usability, die doch recht von jener eines iPhones abweicht (Vergleiche mit dem i-Telefon drängen sich nun mal eben auf :)). Ja, die Bedienbarkeit war auch ohne Anleitung sofort logisch, und kam mir auch sehr rasch durchdachter und auch moderner vor als jene von iOS-Geräten und Co.

Das Mobiltelefon wurde daher mit einem guten Gewissen gekauft.

Nachdem ein umfangreiches Software-Update installiert wurde, ging es ums Einrichten des Natels; das Konfigurieren von Mail, Kalender et al. war denkbar einfach, einfacher ist nicht möglich.

Dann natürlich wurde das Natel ausgetestet. Wie gesagt ist die Bedienung wirklich ziemlich intuitiv; alles ist einigermassen logisch.

Einzig an die Tastatur musste ich mich erst gewöhnen; weniger wegen dem Touchscreen, mehr wegen der Autokorrektur und dem Umstand, dass beim SMS-Schreiben (ja, ich sende immer noch SMS :)) Lösch- und Senden-Tasten sehr nahe beeinander sind und von mir darum sehr oft verwechselt wurden. Jedoch konnte ich mich in der Zwischenzeit daran gewöhnen, und ich kann das Z10 benutzen, ohne mich allzuviel aufzuregen, im Gegenteil.

Nun einige Worte zu den Dingen, die mir an einem Natel am wichtigsten sind:

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