Wenn einem die DSLR plötzlich analog vorkommt

20180924_Zürich_Selfie

Ende Mai 2020 habe ich die Canon EOS RP gekauft (einige damit gemachte Bilder finden sich hier). Vor allem, da die Kamera deutlich leichter und kompakter ist als die Canon 5D Mark IV, es gerade ein preislich sehr attraktives Angebot gab, und die EF-Objektive mit einem Adapter auch an der rp verwendet werden können.

Bereut habe ich den Kauf soweit nicht, im Gegenteil, und seit dem Kauf habe ich bis vor kurzem nur die rp zum Fotografieren genutzt (nebst dem Handy). Die mit der rp gemachten Bilder gefallen mir sehr, einzig ist der Akku der Spiegellosen sehr schwach. Daher ist nun oft ein Reserveakku mit dabei.

Vorgestern habe ich erstmals wieder mit der 5dmiv fotografiert. Ein merkwürdiges Gefühl, das Fotografieren fühlt sich mit der 5d nun vor allem irgendwie „analog“ an. Klar, die 5d ist unstrittig eine Digitalkamera; analog wäre noch mit Film, aber der Sucher ist nicht-digital (abgesehen von den Informationen, die da unter dem Bild grün eingeblendet werden); man sieht durch ihn hindurch (und das Objektiv), sieht was da ist, und blickt nicht durch ein elektronisches Display (welches erst noch erwachen muss, was eine kurze Wartezeit erfordert, und man danach sogar 1:1 sieht, ob ein Bild z.B.  unter- oder überbelichtet ist). Auch fühlt sich die 5d in der Hand „realer“ an als die rp (und dies nicht nur, weil sie klobiger ist).  Interessant, wie eine neue Kamera die Wahrnehmung der alten verändern kann.

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NB: Ich weiss, dass sich ein Vergleich mit 5dmiv und der rp eigentlich nicht gerade anerbietet; man vergleicht so Äpfel und Birnen, dennoch habe ich mir die kurze Gegenüberstellung erlaubt, zumal ich nun einmal beide Kameras habe.

Eine neue Normalität entsteht

Märit 6 (4)Märit auf und um den Bundesplatz, am 2. Juni 2020.

Es ist ein wunderbarer Morgen, der es beinahe schafft, die vergangenen Monate auszublenden mit alldem, was da passiert ist. Die neuen Schutzmassnahmen, die man überall antrifft, bei jedem Märitstand, helfen dabei, zurück zur Realität, zur Gegenwart zu finden. Und wir hier dürfen und wollen uns ja auch (weiterhin) gar nicht beklagen. Eine neue Normalität entsteht weiterlesen

what we missed

what we missedZürich, 15. Mai 2020

Die nun wieder offenen Luxus-Boutiquen in Zürich können heute fast alle mit beachtlichen Warteschlangen aufwarten. Wohl dem Umstand geschuldet, dass die Läden nun eine Weile geschlossen waren, und dass nur eine kleine Anzahl Personen hineingelassen werden darf (1 Kundin/Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche).

Corona-Demo

Coronademo

Heute wurde wieder demonstriert in Bern. Vor allem gegen das Versammlungsverbot. Die Berner Zeitung berichtete von 300 Demonstrierenden, ich denke jedoch, dass es deutlich weniger Leute waren.  Die Demo schaffte es, zuoberst auf der SRF-Newsseite zu gelangen. In Coronazeiten muss eine Demo nicht gross sein, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Zeitweise wurde gejodelt, oder Jodelmusik abgespielt. Das irritierte mich irgendwie, Jodelklänge in der Stadt, das fühlt sich so surreal an. Aber auch so eine Menschenmenge mutet merkwürdig an dieser Tage.

Ich hielt Distanz zu den Demonstrierenden. Das Bedürfnis, Teil dieser etwaigen Corona-Party zu werden, verspürte ich nicht.

Coronademo

Coronademo

 

Fasnacht 2020 in Bern

Bern, am 27. Februar 2020. Der erste – und letzte – Fasnachtstag in Bern heuer; am Folgetag wurde die Fasnacht abgesagt aufgrund des Verbots von Grossveranstaltungen des Bundesrats (Vorsichtsmassnahme gegen das Corona-Virus).

Dieser einzige Fasnachtstag am Donnerstag war jedenfalls ein fulminanter; war es doch ein Tag, der mit Schnee, Hagel und Regen aufwarten konnte – und mit starkem Wind.

Berner Fasnacht 2020 (1)

Berner Fasnacht 2020 (11)

Berner Fasnacht 2020 (6) Fasnacht 2020 in Bern weiterlesen