all-täglechs

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Das Bild chönnt irgendwo im Wältall gmacht worde si, dert irgendwo dürnes Fenschter vore Ruumstation, wo es Gitter vor dran isch. Und gäge alli gültige Natur- und Allgsetz wachst dert uss im All äs Blüemli, eis, wo Interesse ade Mönsche hingerem Fenschter bekundet. Ir Realität aber gseht meh uf dem Bild aber äs Blüemli, wo im Schacht vom Stadtbach wachst, unger ir Bärner Altstadt. Und das wome schwach gseht funkle im Hintergrund, das si keni Stärne, sondern das isch das Wasser, wo dert d‘ Stadt dürabfliesst und e churzi Begegnig mit Sunnestrahle het. Und äs gubti vilech Lüt wo  dere sunnesuechende Pflanze gar nid Blüemli sondern Gjät würde säge, und vilech gits die gelbi Pflanze gar nüm lang dert, wüu se irgend e Gärtnerin oder e Gärtner entfernt, wüu dert unge nüt setigs häreghört, aber das isch alls gliich. I bi churz usem Alltagstrott gworfe worde wäg dem Fund, und mini Gedanke si fürne churze Moment abdriftet, ids Wältall. So öpis, das isch mängisch ganz schön.

Eine neue Normalität entsteht

Märit 6 (4)Märit auf und um den Bundesplatz, am 2. Juni 2020.

Es ist ein wunderbarer Morgen, der es beinahe schafft, die vergangenen Monate auszublenden mit alldem, was da passiert ist. Die neuen Schutzmassnahmen, die man überall antrifft, bei jedem Märitstand, helfen dabei, zurück zur Realität, zur Gegenwart zu finden. Und wir hier dürfen und wollen uns ja auch (weiterhin) gar nicht beklagen. Eine neue Normalität entsteht weiterlesen

what we missed

what we missedZürich, 15. Mai 2020

Die nun wieder offenen Luxus-Boutiquen in Zürich können heute fast alle mit beachtlichen Warteschlangen aufwarten. Wohl dem Umstand geschuldet, dass die Läden nun eine Weile geschlossen waren, und dass nur eine kleine Anzahl Personen hineingelassen werden darf (1 Kundin/Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche).

Corona-Demo

Coronademo

Heute wurde wieder demonstriert in Bern. Vor allem gegen das Versammlungsverbot. Die Berner Zeitung berichtete von 300 Demonstrierenden, ich denke jedoch, dass es deutlich weniger Leute waren.  Die Demo schaffte es, zuoberst auf der SRF-Newsseite zu gelangen. In Coronazeiten muss eine Demo nicht gross sein, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Zeitweise wurde gejodelt, oder Jodelmusik abgespielt. Das irritierte mich irgendwie, Jodelklänge in der Stadt, das fühlt sich so surreal an. Aber auch so eine Menschenmenge mutet merkwürdig an dieser Tage.

Ich hielt Distanz zu den Demonstrierenden. Das Bedürfnis, Teil dieser etwaigen Corona-Party zu werden, verspürte ich nicht.

Coronademo

Coronademo