Die Stadt ist nun etwas weniger zauberhaft.

Er war mein Lieblingsbaum in Bern, was zur Folge hatte, dass ich ihn auch einige Male fotografierte, über die Jahre hinweg:

big bonsai im Oktober 2013

big bonsai im März 2014

Ohne Titel… und im Februar 2020.

Auch ohne Blätter wurde dem Baum Aufmerksamkeit geschenkt.  Eine Schneedecke tragend, sah der Baum zauberhaft und surreal aus.

In einer doch eher tristen, grauen verkehrsbeladenen Strasse gelang es ihm, die Eintönigkeit, die in einer Stadt nun mal vorherrschen kann, um sich herum zu vertreiben. Während sieben Jahren – von 2008 bis 2015 – führte mich mein Weg zur Arbeit oder in die Stadt fast jeden Tag am Baum vorbei.

Nun ist der Baum gestern während eines Gewittersturms gestern Mittag umgestürzt, die Effingerstrasse sei deswegen drei Stunden gesperrt gewesen.

Heute morgen erinnerte nur noch ein Baumstrunk an den einst anmutig aussehenden Baum.

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Schön, dass es dich gegeben hat, „Bonsai-Baum“!

2 Gedanken zu „Die Stadt ist nun etwas weniger zauberhaft.“

  1. Der Baum würde sich bestimmt riesig über deinen Beitrag freuen!
    Es sind oft die „kleinen“ Dinge, die unser Leben gross machen. Hoffentlich darf ein anderer junger Baum seinen Platz einnehmen 😀
    Liebe Grüsse
    Brig

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  2. Er sah wirklich aussergewöhnlich und schön aus. Schade, dass er dem Unwetter nicht standhalten konnte. Das ist vermutlich an so einem Standort schwieriger. Ich hoffe, man bepflanzt diese Insel neu, auch wenn es vermutlich bei dem Wurzelwerk kein Baum sein kann.

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