Die Fotografie und ihre schönen Nebeneffekte

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Das Fotografieren kann ein zweischneidiges Schwert sein. Das stete, nie endende auf-den-Auslöser-drücken kann dazu führen, dass man sich nicht auf etwas konzentrieren kann, zum Beispiel auf das Geniessen von Ferien. Wenn es nur noch darum geht, das perfekte Bild zu machen, und die Umgebung per se gar nicht mehr im Vordergrund steht und nur am Rande wahrgenommen wird (und man dafür mit 4’000 Bildern nach Hause kommt).
Im Idealfalle aber führt das Fotografieren dazu, dass man den Moment gar noch bewusster wahrnimmt, fördert doch das hinter-der Kamera-sein mit der Zeit das Schärfen der Sinne, verändert die Wahrnehmung etc. pp. – Das will vielleicht geübt sein oder eine gewisse Zeit muss hierfür verstreichen, es ist aber dennoch gar nicht schwierig und geschieht von selbst. Und das gute daran ist, dass dieses Bewusster-Wahrnehmen, das man sich durch das Fotografieren erwirbt, dann auch ohne Kamera nutzen kann. Und das  ist schliesslich etwas vom Grossartigsten, das „den Moment-geniessen“.

2 Gedanken zu „Die Fotografie und ihre schönen Nebeneffekte“

  1. Hallo Nicolas, früher habe ich bei dem fotografieren während der Reis auch gefürchtet, dass ich mich zu sehr auf das Fotografieren konzentrieren und dadurch manche schönen Momente verpassen könnte. Aber mittlerweile denke ich ein bisschen anders: Wenn ich fotografiere, genieße ich doch gerade diesen schönen Moment. Warum soll ich mir sorge machen, dass ich etwas wichtigeres oder schöneres verpasse? Alles im Leben kann man sowieso nicht habe. Ich lebe lieber im Moment, indem ich „Do it and enjoy it!“ 😉

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