Berlin I

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Von Hauptstadt zu Hauptstadt. Am Sonntag bin ich von Bern nach Berlin gereist.

Was so als erstes auffällt:

Es ist heiss – viel heisser als in der Schweiz dieser Tage. Das ist natürlich schön.

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Die Velowege. Oder hier Radwege genannt. Es gibt sie, sie teilen sich den Platz auf dem Trottoir Gehsteig mit den Fussgängern. Die Radwege sind zwar abgetrennt vom Fussgängerbereich, aber ich glaube, ich würde mindestens ein Jahr brauchen, um mich daran zu gewöhnen, dass auf dem Gehsteig auch Fahrräder fahren, und ich entsprechend besser nicht auf dem Fahrradbereich spaziere. Ich erinnere mich, dass die Velowege-Situation in Hamburg genau gleich oder ähnlich ist: dort sind die die Fahrradwege, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, sogar rot (hier je nach Stadtteil auch) – es nützte nichts, ich befand mich trotzdem immer wieder auf den nicht für Füssgänger gedachten Wegen und wurde „weggeklingelt“.

Die einzelnen Polizeiwagen in der Nähe von Sehenswürdigkeiten / Touristenmagneten.
In Russland im letzten Jahr  ist mir das das erste Mal aufgefallen: jeweils ein Polizeiwagen, abgestellt bei den Hauptattraktionen in Moskau, mit einem oder mehreren Polizisten darin – wohl um zu signalisieren „Macht keine Dummheiten!“. Ich habe mich darüber gewundert, irgendwie. Das kennt man nämlich so nicht in der Schweiz. In Berlin wiederum scheinbar schon. Wundern tue ich mich jedoch nicht mehr.

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Berlin ist grün. Es hat extrem viel Grünfläche hier. Fast überall ist ein Park in der Nähe. Berlin hat vermutlich mehr Bäume als Einwohner (ja, das ist vermutlich etwas übertrieben). Und – zumindest im Grossen Tiergarten – sogar frei herum laufende Hasen sieht man!

Berlin ist international. Vielerorts wird man gar zuerst auf Englisch angesprochen. Und aufgrund meiner Aussprache ist auch schon angenommen worden, dass Deutsch für mich eine Fremdsprache ist. Nicht immer weise ich auf den Umstand hin, dass ich auch ganz gut Deutsch könnte. Englisch ist auch in Ordnung.

2 Gedanken zu „Berlin I“

  1. Es freut mich, dass dir meine Heimatstadt gefällt und du zählst Dinge auf, die für mich selbstverständlich sind und sie auch der Grund sind, warum ich mit Leib und Seele Berlinerin bin!
    Ich wünsche dir viel Freude in Berlin (wenn du noch hier bist).
    Viele Grüße von Susanne

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