Tausend Mal gehört: „Your camera does not matter“

Immer und immer wieder begegne ich dem Satz: your camera does not matter.
Mittlerweile fange ich solche Texte gar nicht mehr an zu lesen. Weil: es wird immer dasselbe erzählt, Erkenntnisse gibt es keine neuen.
Wohlverstanden: Die These an sich will ich hier nicht in Abrede stellen. Obschon ich der Meinung bin, ein gutes Werkzeug hilft einem eher, ein gutes Produkt zu erzeugen – nötige Fähigkeiten natürlich immer vorausgesetzt.
Nein, es ist die ewig wiederholte Leier, welche mich langweilt. Es gibt doch bei der Fotografie wahrlich spannendere Themen als die mittlerweile nicht mehr sehr neue Behauptung, dass die Wahl der Kamera nicht wichtig ist (so meine freie, sinngemässe Interpretation des Satzes) – oder?

Ein Gedanke zu „Tausend Mal gehört: „Your camera does not matter““

  1. Ich finde, dass die Technik überbewertet wird. Dennoch hilft gutes Handwerkzeug ungemein.
    Mein persönlicher Beweis sind meine Besuche auf diversen Fotoblogs. Da wird über Technik schwadroniert, alles gewusst und wenn ich mir die Fotografien dann ansehe… Das wäre mit einem wesentlich geringeren finanziellen Aufwand auch nicht schlechter geworden.
    Entscheidend scheint mir dein Satz, „nötige Fähigkeiten natürlich immer vorausgesetzt.“
    Schöne Grüsse vom Schwarzen Berg

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