Am 1. Juli wird ja der Google Reader eingestellt. Das ist traurig, aber doch irgendwie zu verkraften.

Eigentlich gibt es ja Alternativen zuhauf, dennoch fällt es mir ziemlich schwer, mich für eine davon zu entscheiden. Das vielgelobte Feedly kommt für mich nicht wirklich infrage (wie schon erwähnt), da es (a) (im Moment noch) Browsererweiterungen voraussetzt und (b) mir schlicht nicht gefällt.

Mit dem Old Reader hingegen kann ich mehr anfangen; ähnelt er doch verblüffend dem Google Reader.

Aber noch gilt es, abzuwarten: Digg soll ja auch noch etwas aus dem Köcher zaubern, und auch sonst gibt es noch viele GR-Alternativen, die ausprobiert werden wollen.

theoldreader.com

Es ist schon so viel über das baldige Ende des Google Readers geschrieben worden.

Mir persönlich wird Googles RSS Feed-Reader definitiv fehlen; und wenn ich mich so umsehe, finde ich – im Moment jedenfalls – keinen würdigen Ersatz. Für feedly kann ich mich nicht so richtig erwärmen; ich komme gerne ohne Browser-Erweiterungen aus, und auch fehlt mir hier die vom Google Reader gewohnte Schlichtheit.

Irgendwelche Vorschläge, wie ich meine RSS-Feeds verwalten kann in Zukunft?

PS: Ja, ich mag Semikolons sehr :)

Der Google Reader kommt ab sofort in neuem Gewand daher. Das Design von Gmail und Co. ist übernommen worden.
Im Gegensatz zu Gmail lässt sich nicht eine (bildschirm-)platzsparendere Version aktivieren, was ich etwas bedauere.

Des weiteren sind die bisherigen Social Features von Bord geworfen worden. Stattdessen kann man nun Artikel aus dem Reader direkt mit den G+-Kontakten teilen.

Heute entdeckt via addictivetips: den Desktop-Client für Google Reader namens EspressoReader.

EspressoReader ist ein weiteres Tool, in dem die im GoogleReader gesammelten Feeds angeschaut werden können. Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Da basierend auf Adobe Air, kann die Software plattformunabhängig eingesetzt werden (läuft also auf Mac, Windows und Linux).

Der Reader ist gratis und nur verfügbar auf Englisch und ermöglicht es, Feeds wie ein Magazin zu lesen.

Hier der obligate Download-Link: Klick.

Ein Screenshot darf natürlich auf nicht fehlen (für Orginalgrösse aufs Bild klicken):




engadget
Foto: lincoln-log, cc-Lizenz

Dem Browser aus dem Hause Google fehlt eine wichtige Funktion; es lassen sich in Chrome keine RSS-Feeds abonnieren. Dem schafft eine Erweiterung Abhilfe; die Erweiterung RSS-Abonnement.

Nachdem diese Erweiterung installiert worden ist, erscheint bei RSS-fähigen Webseiten rechts neben der Adressleiste das bekannte orange Symbol. Wenn mit der rechten Maustaste darauf geklickt wird, kann über “Optionen” der Feed-Reader des Vertrauens ausgewählt bzw. hinzugefügt werden. Und schon kann man in Chrome bequem Feeds abonnieren.

Feedly ist für alle Ästheten, welche ihre Feeds mit dem GoogleReader lesen in Kombination mit den Browsern Firefox, Chrome, oder Safari.

Der Internetdienst Feedly kann nicht wirklich mehr als der GoogleReader, jedoch werden einem die neuesten Feeds schmackhaft serviert und auch mit Bildern aus den entsprechenden Artikeln geschmückt.

So sieht Feedly aus (der PrintScreen ist aus der Feedly-Website kopiert worden):


Ein Testen des Dienstes lohnt sich; in Google Chrome lässt sich z.B. eine entsprechende Erweiterung installieren, sodass Feedly mit nur einem Klick aufgerufen kann.

Link: www.feedly.com