Auf Windows wird die praktische Funktion, den Computer von unbefugten Zugriffen zu sperren, als Bordmittel mitgeliefert. Auf Mac-Computern fehlt diese Funktion, jedenfalls auf den ersten Blick.

Hier zwei Möglichkeiten, wie man seinen Mac vor fremden Blicken schützen kann:

  • Schlüsselbundverwaltung aufrufen (im Finden in der Menüleiste auf “Gehe zu” klicken, “Dienstprogramme”, anschliessend “Schlüsselbundverwaltung” wählen)
    “Einstellungen” aufrufen, “Status in der Menüleiste anzeigen” wählen
    Nun erscheint in der Menüleiste ein Schlüsselsymbol. Wenn dieses angeklickt wird, kann man via “Bildschirm schützen” ebendies tun.
  • Eine andere, meiner Meinung nach elegantere Lösung bietet das Tool Lock Desktop. Jenes Programm kann gratis hier heruntergeladen werden. Nachdem es mit einem gängigen Zip-Tool entpackt ist, kann man es an einen beliebigen Ort verschieben. Durch Doppelklick auf das Programm wird der Mac augenblicklich gesperrt.

Bei beiden Möglichkeiten kann man nach dem Entsperren dort mit der Arbeit weiterfahren, wo man aufgehört hat.

Der VLC-Player mag zwar der Platzhirsch unter den Medienabspiel-Programmen sein, doch sicherlich kann sich nicht jeder für die Software mit dem auffälligen orangen Logo begeistern.

Daher an dieser Stelle die Erwähnung von zwei Alternativen für Mac-User:

Movist und MPlayer OSX Extended.

Beide Programme haben mit dem VLC-Player ein schlichtes Design gemeinsam. Meiner Meinung nach ist ‘Movist’ etwas eleganter und braucht weniger Ressourcen.

Screenshots beider Programme:

Beide Programme stehen gratis zur Verfügung.

Download-Links:

Movist: http://code.google.com/p/movist
MPlayer: http://code.google.com/p/mplayerosxext/

Linktipp: caffeine. Mit dieser Software kann auf dem Mac verhindert werden, dass der Bildschirm abgeschaltet wird. Auch wird der Standby-Modus nicht aktiviert.

Dies ist besonders nützlich bei Präsentationen, beim Filme-Schauen etc.

caffeine ist gratis und äusserst nützlich.

PS: beim Zuklappen des Macbooks in aktiven Zustand wird trotz caffeine der Standby-Modus aktiv; dies aufgrund des Designs der Apple-Laptops. Diese sind nämlich nicht dazu prädestiniert, zugeklappt zu arbeiten; es könnte so nämlich zu Überhitzungen kommen.

Wer dies in Kauf nimmt, kann den “automatischen Schlaf” beim Zuklappen eines jeden Macbooks umgehen mit der Software InsomniaX.


Wieder einige Mac-Programme, die ich niemandem vorenthalten möchte:

xPad ist ein Programm, in welchem sich Gedanken rasch elektronisch festhalten lassen. Ein sehr schlankes Programm, welches nur die nötigsten Formatier-Funktionen mitbringt. Ein Speichern von Dateien ist nicht nötig; wenn man das Programm neu startet, wird der zuletzt eingetragene Text angezeigt. xPad ist gratis hier zu finden.

Notational Velocity ist ein ähnliches “Text-Eingabe-Tool”, um es salopp auszudrücken. Auch dieses Programm kommt sehr schlank daher. Der eingegebene Text lässt sich bequem mit den üblichen Tastenkombinationen formatieren. Notational Velicity ist im Moment ziemlich im Gespräch; ist es doch kürzlich u.a. bei Apfelquak.de und in Caschys Blog vorgestellt worden. Das Programm ist für lau und kann hier bezogen werden.

Bean ist ein kostenloses Textverarbeitungsprogramm und ideal für jene, die nicht gleich eine Office-Suite installieren möchten. Bean beherrscht die rudimentärsten Funktionen, welche ein Rich Text Editor erfüllen sollte. Vorsicht: den Herstellerangaben zufolge ist die Software nur teilweise kompatibel mit Word-Dokumenten.

Download: hier

Isolator: Mit diesem Programm lassen sich alle Fenster ausser jenem, in welchem man gerade arbeitet, abdunkeln. Dies soll für mehr Konzentration sorgen.

Das kann dann etwa so aussehen (für grosse Ansicht wie üblich aufs Bild klicken):




Download-Link: Klick.

Link zu “Software-Perlen für den Mac I”




Um den Lomographie-Effekt digitalen Fotos hinzufügen zu können, muss zuerst ein spezielles Skript für GIMP installiert werden.

Mac: Das Skript ist z.B. in dieser Sammlung vertreten: Link

Jetzt an einem beliebigen Ort einen Ordner GIMP Scripts erstellen, und die entzippten Script-Dateien hineinverschieben.

GIMP öffnen, unter “Bearbeiten”, “Einstellungen” “Ordner” anklicken, sodass alle Submenüs angezeigt werden. Skripte anwählen, und den vorhin erstellten Ordner auf die Liste setzen.

“Filter”, “Script-Fu”, “Scripte auffrischen” wählen. Evtl. muss GIMP neu gestartet werden, ehe die neu hinzugefügten Skripte ersichtlich und benutzbar sind.

Spätestens nach dem GIMP-Neustart kann nun via “Filter”, “Licht und Schatten” “Lomo” ausgewählt werden.

Voilà!

PC: Plugin herunterladen, z.B. hier (Direktlink; Datei kann via “Ziel speichern unter” gedownloadet werden).

Die heruntergeladene Datei in den Skripte-Ordner verschieben.

GIMP neustarten.

Nun sollte über “Filter”, “Licht und Schatten”, “Lomo” der Effekt den ausgewählten Bildern hinzugefügt werden können!

Links zum Thema:

http://inphotos.org/gimp-lomo-plugin/
http://ocaoimh.ie/gimp-lomo-examples/
http://www.lomo.ch/
http://www.lomography.com/
http://docs.gimp.org


Als Alternative zu GIMP bietet sich auf Mac OS die Gratis-Software Seashore an. Grösster Vorteil von Seashore: es läuft ohne X11. Die Software kommt ohne grosses Brimborium daher; so sind die Funktionen auf ein Minimum beschränkt. Dennoch ist Seashore sehr nützlich, wenn etwas auf die Schnelle bearbeitet werden soll.

Das Programm kann hier downgeloadet werden.

Heute habe ich ein wirklich tolles Programm entdeckt, mit welchem man DVDs auf die heimische Festplatte bannen kann. Das Programm heisst Handbrake, ist Freeware und es existieren Versionen für Windows, Mac OS und Linux.

Das Vorgehen, um einen Film zu konvertieren, ist ganz simpel:
DVD wird ins Laufwerk geschoben, in Handbrake wird unter “Source” muss die zu konvertierende Disc angewählt werden. Anschliessend kann das Ausgabe-Format ausgewählt werden; entweder MP4 oder MKV. Beide Formate werden mit gängigen Video-Playern abgespielt. Wo die Filmdatei abgelegen werden soll, kann auch bestimmt werden. Nun kann schon via “Start” der eigentliche Vorgang beginnen.

Besonders praktisch: im Dock wird anhand einer Statusleiste angezeigt, wie weit die Software mit konvertieren ist:

Download-Link:
http://handbrake.fr/

Da mein bloglines-Account, in welchem ich meine Feeds lese, zur Zeit Macken macht, habe ich mich nach einer (dauerhaften) Alternative umgesehen.

Vor einiger Zeit habe ich den Google Reader eingerichtet. Dieser ist kostenlos, erfodert aber einen Google Account. Flugs wieder beim Google Reader eingeloggt, habe ich dort meine RSS-Abonnemente von bloglines via opml-Datei importiert. Der Google Reader ist eigentlich ein tolles Tool, hat man doch stets Zugriff auf die Liebligs-Feeds.

Als Mensch, der das Bequeme liebt, habe ich mich aber rasch nach einem geeigneten Desktop-Client umgesehen. Bald schon bin ich beim Reader “Gruml” angelangt. Trotz Beta-Status habe ich das (bisher nur englischsprachige) Programm installiert, und auch für gut befunden. Gruml gleicht sich automatisch mit den Google-Feeds ab, und ist ziemlich übersichtlich. Neue Feeds werden zusätzlich in der Menübar und im Dock angezeigt (s.a. Screenshot unten). Der Reader harmonisiert zudem prima mit Growl.

Ich kann Gruml nur empfehlen, eine Installation lohnt sich!

So sieht Gruml aus (für vollständige Ansicht auf Bild klicken):

Download-Link: www.grumlapp.com

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Wem die auf dem Mac mitgelieferten Bordmittel zum Brennen nicht ausreichen, dem sei das Freeware-Programme Burn empfohlen: Burn ist eine Brennsuite, mit der sich Daten-, Audio- und Video-CDs und DVDs, Images etc. brennen lassen. Das Tool ist kommt schlicht daher und braucht kaum Ressourcen, zeichnet sich aber durch hohe Leistungsfähigkeit aus. Praktisch: Mit Drag & Drop lassen sich Dateien bequem in die Brennliste einfügen.

Die Software läuft ab Mac OS 10.3.9.

Der obligate Screenshot:

image 

Burn kann hier heruntergeladen werden: bei sourceforge oder bei chip.de 

Ich wünsche erfolgreiches Brennen!