Auf Windows wird die praktische Funktion, den Computer von unbefugten Zugriffen zu sperren, als Bordmittel mitgeliefert. Auf Mac-Computern fehlt diese Funktion, jedenfalls auf den ersten Blick.

Hier zwei Möglichkeiten, wie man seinen Mac vor fremden Blicken schützen kann:

  • Schlüsselbundverwaltung aufrufen (im Finden in der Menüleiste auf “Gehe zu” klicken, “Dienstprogramme”, anschliessend “Schlüsselbundverwaltung” wählen)
    “Einstellungen” aufrufen, “Status in der Menüleiste anzeigen” wählen
    Nun erscheint in der Menüleiste ein Schlüsselsymbol. Wenn dieses angeklickt wird, kann man via “Bildschirm schützen” ebendies tun.
  • Eine andere, meiner Meinung nach elegantere Lösung bietet das Tool Lock Desktop. Jenes Programm kann gratis hier heruntergeladen werden. Nachdem es mit einem gängigen Zip-Tool entpackt ist, kann man es an einen beliebigen Ort verschieben. Durch Doppelklick auf das Programm wird der Mac augenblicklich gesperrt.

Bei beiden Möglichkeiten kann man nach dem Entsperren dort mit der Arbeit weiterfahren, wo man aufgehört hat.

Linktipp: caffeine. Mit dieser Software kann auf dem Mac verhindert werden, dass der Bildschirm abgeschaltet wird. Auch wird der Standby-Modus nicht aktiviert.

Dies ist besonders nützlich bei Präsentationen, beim Filme-Schauen etc.

caffeine ist gratis und äusserst nützlich.

PS: beim Zuklappen des Macbooks in aktiven Zustand wird trotz caffeine der Standby-Modus aktiv; dies aufgrund des Designs der Apple-Laptops. Diese sind nämlich nicht dazu prädestiniert, zugeklappt zu arbeiten; es könnte so nämlich zu Überhitzungen kommen.

Wer dies in Kauf nimmt, kann den “automatischen Schlaf” beim Zuklappen eines jeden Macbooks umgehen mit der Software InsomniaX.


Wer auf seinem Mac sensible Daten gespeichert hat und – aus welchen Gründen auch immer – nicht Firevault benutzen möchte, kann auf diese simple Lösung zurückgreifen. Simpel vorallem darum, weil keine zusätzliche Programme nötig sind; die Bordmittel des Macs reichen aus.

Zuerst wird das Festplatten-Dienstprogramm geöffnet (findet sich unter Programme\Dienstprogramme).

Jetzt wird ein “neues Image” erstellt:

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Zu erwähnen ist, dass das neue Image als “normale” Datei am Wunschort abgelegt wird, nicht etwa als Festplatten-Partition.

Nun kann dem Image ein Name gegeben werden, und der Ablageort wird bestimmt. Bei Verschlüsselung entweder 128 Bit oder oder 256 Bit auswählen, ansonsten ist das Image nicht passwortgeschützt, und die ganze Übung sinnfrei … Nachdem alles eingestellt ist, auf “Erstellen” klicken.

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Jetzt muss noch ein Passwort bestimmt werden:

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… und schon ist das neue Image erstellt:

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I.: Image-Datei, durch anklicken und Eingabe des Passwortes wird das virtuelle Laufwerk (II.) geöffnet. Dieses kann wie ein normaler Ordner benutzt werden.

Wenn man das Image nicht mehr benutzen muss, kann man es schliessen, indem man es mit der rechten Maustaste anklickt, und dann “auswirft”.

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Als weiteres Instrument zum Daten verschlüsseln bietet sich TrueCrypt an, ein Freeware-Programm, welches für Windows, Mac und Linux hier erhältlich ist.