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Beiträge aus der Kategorie ‘Fotografie’

Berlin I

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Von Hauptstadt zu Hauptstadt. Am Sonntag bin ich von Bern nach Berlin gereist.

Was so als erstes auffällt:

Es ist heiss – viel heisser als in der Schweiz dieser Tage. Das ist natürlich schön.

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Die Velowege. Oder hier Radwege genannt. Es gibt sie, sie teilen sich den Platz auf dem Trottoir Gehsteig mit den Fussgängern. Die Radwege sind zwar abgetrennt vom Fussgängerbereich, aber ich glaube, ich würde mindestens ein Jahr brauchen, um mich daran zu gewöhnen, dass auf dem Gehsteig auch Fahrräder fahren, und ich entsprechend besser nicht auf dem Fahrradbereich spaziere. Ich erinnere mich, dass die Velowege-Situation in Hamburg genau gleich oder ähnlich ist: dort sind die die Fahrradwege, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, sogar rot (hier je nach Stadtteil auch) – es nützte nichts, ich befand mich trotzdem immer wieder auf den nicht für Füssgänger gedachten Wegen und wurde “weggeklingelt”. Weiterlesen

nah am Wasser

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Samstagabend.

Die Hauptstadt bereitet sich vor auf ein mögliches Hochwasser.
Aufgrund des vielen Regens in der letzten Zeit sind die Seen voll, die Abflussmenge aus dem Thunersee muss erhöht werden.
Als ich unten ankomme bei der Aare, könnte man meinen, etwas sei passiert. Überall Polizistinnen und Polizisten – bei Kreuzungen stehend, aber auch unterwegs in Polizei- und Zivilwagen.
Auf den Strassen, welche direkt an der Aare sind, liegen riesige orange röhrenförmige mit Wasser gefüllte Gebilde (mit Wasser gefüllt; so stehts es zumindest später im Internet auf einem News-Portal), die aussehen wie zu gross geratenes aufblasbares Pool- oder Badi-Equipment. Doch die Existenz der orangenen Undinger ist ein ungleich ernsterer. Soll doch damit wohl verhindert werden, dass die Wassermassen die Strassen überfluten.

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Fokus und so

X. - Or: the car doesn't matter.

Auch Nicht-Fokussiertes kann im Mittelpunkt stehen.

Bilder von damals heute betrachtet

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Wenn ich Bilder anschaue, die ich vor ein paar Jahren gemacht und ins Internet gestellt habe, so gefallen mir viele jener Bilder gar nicht mehr so sehr. Genauer gesagt: vorallem die Bearbeitung der Fotos sagt mir weniger zu als damals.

Mit Fotografieren habe ich schon ziemlich früh angefangen; ich erinnere mich noch an meine erste Kamera, eine gelbe Kodakkamera aus Plastik, die ich bei einem Zeichnungswettbewerb gewonnen habe. Die Kamera hat nicht sonderlich lange existiert, meine Freude an der Fotografie jedoch schon – wenn auch mit Unterbrüchen.
Obschon ich wie gesagt schon eine Weile fotografiere, so bearbeite ich Bilder noch nicht sonderlich lange, erst seit ein paar Jahren, als ich mich der Digitalfotografie zugewendet habe. Am Anfang wurde natürlich vieles ausprobiert in verschiedensten Bildbearbeitungsprogrammen, und gemacht, ganz einfach weil es gemacht werden konnte.

Heute stelle ich Bilder immer noch äusserst selten unbearbeitet, respektive unbehandelt ins Internet. Jedoch versuche ich die Nachbearbeitung möglichst gering zu halten, ich habe den Anspruch, dass meine Fotos so aussehen, wie ich das Sujet erlebt habe – und da gehört nun mal ein kurzer “Optimierungsschliff” dazu – schon nur aufgrund des Umstands, dass ich meine Bilder nach Möglichkeit im Rohformat aufnehme.

Ich bin ja schon gespannt, wie ich die heute gemachten Bilder in ein paar Jahren anschauen werde.

Neues Lomo-Objektiv: “New Petzval lens”

Am letzten Dienstag war es endlich soweit: das im Februar bestellte neue Objektiv traf endlich ein.
Froh war ich darüber, dass das Paket gerade noch Platz fand  im “Milchchäschtli”* (nicht zu verwechseln mit dem “Chuchichäschtli:)), und fünf Minuten nach dem Auspacken freute ich mich über das glänzende Objektiv in meinen Händen.

Das Petzval-Objektiv ist eine Neuauflage des gleichnamigen Objektiv-Klassikers aus dem Jahre 1840, und wird in Russland hergestellt, und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich: in Gold oder in Schwarz, für Nikon- oder für Canon-Kameras.
Für welche Variante ich mich entschieden habe, ist auf dem Bild ersichtlich:

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Wie man sieht, ist das Objektiv nicht unbedingt leicht, und auch nicht gerade unauffällig. In der kurzen Zeit, in welcher ich nun mit dem Schmuckstück unterwegs bin, wurde ich auch schon mehrfach von Fremden angesprochen; vorwiegend von anderen Fotografierenden, die so etwas Fernrohr-ähnliches auf einer Kamera noch nie gesehen haben.

Technische Eigenheiten: Es handelt sich um ein Objektiv mit einer 85mm-Festbrennweite, die maximale Blendenöffnung beträgt F/2.2, die kleinste F/16. Fokussiert wird selbstverständlich manuell.

DSC07263 Weiterlesen

wieder an die Oberfläche gespült

Ein mittlerweile schon älteres von mir gemachtes Bild habe ich gefunden auf dem “Switzerland Tourism’s Tumblr Channel”. Schön. Ich wusste ja gar nicht, dass Schweiz Tourismus auf Tumblr aktiv ist. Hat aber ein paar schöne Bilder dort.
Das zweite Bild oben rechts ist jenes von mir.

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Screenshot des Switzerland Tourism Tumblr-Blogs

Tausend Mal gehört: “Your camera does not matter”

Immer und immer wieder begegne ich dem Satz: your camera does not matter.
Mittlerweile fange ich solche Texte gar nicht mehr an zu lesen. Weil: es wird immer dasselbe erzählt, Erkenntnisse gibt es keine neuen.
Wohlverstanden: Die These an sich will ich hier nicht in Abrede stellen. Obschon ich der Meinung bin, ein gutes Werkzeug hilft einem eher, ein gutes Produkt zu erzeugen – nötige Fähigkeiten natürlich immer vorausgesetzt.
Nein, es ist die ewig wiederholte Leier, welche mich langweilt. Es gibt doch bei der Fotografie wahrlich spannendere Themen als die mittlerweile nicht mehr sehr neue Behauptung, dass die Wahl der Kamera nicht wichtig ist (so meine freie, sinngemässe Interpretation des Satzes) – oder?

Grand Prix Bern, 10. Mai 2014

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Griechenland, 2005

In 2005 war die Diplomreise unserer damaligen Klasse – mit der Fähre ging es für ungefähr eine Woche nach Griechenland.
Die nachfolgenden Bilder sind mir heute begegnet, sie sind damals alle mit dem Handy gemacht worden.
Absurderweise sehen die Bilder zum Teil fast “lomo-mässig” aus.
Die Qualität der Bilder ist bemerkenswert schlecht, die Zeit in Griechenland jedoch war toll.

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Milano Bahnhof 3
Auf der Rückreise – der Bahnhof Milanos

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are you photographing always?

No, I do not always photograph – because I think if you’re always “behind the lens”, you are missing a lot in life; you will become to be more a spectator than a participant (of life). That means, also if I travel, I do not have always a camera with me.

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