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Beiträge aus der Kategorie ‘Film’

Film: Prisoners

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Zwei Mädchen werden zu Beginn der Geschichte entführt. Ein potentieller Entführer ist schnell gefunden; ein etwas schwerfälliger junger Mann mit einem alten Camper. Der junge Mann (Paul Dano) wird von der Polizei verhört, muss dann aber mangels Beweisen wieder freigelassen werden.

Der Vater eines der entführten Mädchen, Keller Dover (Hugh Jackman), kann das auf-Freien-Fuss-Setzen des Verdächtigten nicht begreifen. So entführt er kurzerhand den Camper-Besitzer, und will ihn foltern – und macht dies dann auch-, um so den Aufenthaltsort der verschwundenen Mädchen zu ermitteln.

Währenddessen versucht auch der gewissenhafte Detective Loki (Jake Gyllenhaal) unermüdlich, die Mädchen zu finden.

Der Film hat sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen. Vermutlich aufgrund der tristen Aufnahmen am Anfang. Schon nach wenigen Sekunden merkt man, dass dies kein allzu hoffnungsvoller Film ist. Auch als die Familie noch nicht auseinandergerissen ist, spürt man Probleme in der Familie Dover.

Ich fand die amerikanische Produktion als durchaus ansehenswert. Nicht fesselnd, aber auch nie langweilig. Ein Handlungsstrang, der hie und da zu überraschen mag.

Was ich am Film sehr mochte, waren die Charaktere der einzelnen Rollen. Einerseits sind die Schauspieler mehr als fähig, andererseits lässt das Gesehene auf einfühlsame Drehbuchautoren schliessen, denen man gewiss keine Realitätsverlust vorwerfen kann.

‘Prisoners’ stimmt nachdenklich, und zeigt eindrücklich auf, wie normale Menschen in verzweifelten Lagen reagieren können. Das Sehen des etwas über zweistündigen Films lohnt sich, ist aber nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter.

The Bling Ring: Nach dem Film

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Nun habe ich ihn konsumiert: den neuesten Wurf von Sofia Coppola, den Film The Bling Ring.

Als hätte ich es geahnt bei der Titelgebung des letzten Posts; am Ende war die Vorfreude tatsächlich grösser als die Freude während des Filmschauens.

Fairerweise muss ich sagen, dass dies nicht unbedingt an Frau Coppola, sondern vielmehr an der Geschichte per se liegt; die Geschichte soll auf wahren Begebenheiten basieren (und ich glaube tatsächlich, mich ab entsprechende Medienberichte erinnern zu können) – und lässt – ohne allzu viel verraten zu wollen, fast nur ein Ende zu.

Nicht nur das Ende ist sehr vorsehbar, sondern auch die Geschehnisse auf dem Weg dorthin.
Ausser den Einbrüchen geschieht im Film nicht viel. In einem Film muss auch nicht viel passieren, im vorherigen Coppola-Film, der viel “ereignisloser” ist hat mich das nicht gestört. Hier aber schon. Bei “Somewhere” passiert viel auf der zwischenmenschlichen Stufe, bei “The Bling Ring” nicht.

Was mich am Anfang extrem gestört hat, war, dass die Hauptdarsteller_innen derart unsympathisch wirken. Und man lernt sie nicht richtig kennen, man sieht wie gesagt grösstenteils nur, in Promi-Häuser einsteigen (und Party machen).

Den einzigen Einblick in das Leben der Jugendlichen war die Familiensituation zweier Protagonistinnen.
Die Mädchen werden nach meiner Interpretation zuhause von der Mutter unterrichtet (die Unterrichtsmethoden sind ziemlich absurd, was kein Wunder ist; die Familie gehört irgendeiner Sekte an). Die Mutter ist nicht der hellste Stern im Universum und sehr auf Wohlfühlen und Äusserlichkeiten bedacht – im Falle der beiden Mädchen ist es definitiv kein Wunder, dass sie auf die schiefe Bahn geraten.

Am Ende des Films gibts dann doch noch ein paar unterhaltsame Momente, die auch die amerikanische Gesellschaft oder zumindest Teile davon nicht gerade gut dastehen lässt – aus Spoilergründen verrate ich hier diesbezüglich nicht mehr.

Alles in allem konnte mich der Film überhaupt nicht fesseln, ich war froh, dass er nicht von langer Dauer war.
Ich hoffe, dass ein nächster Coppola-Film nicht allzulange auf sich warten lässt und mich mehr zu begeistern mag.

The Bling Ring: Vor dem Film. Oder: Vorfreude ist die grösste Freude

Es gibt ganz wenige Autoren oder Regisseure, bei denen ich schon im Vorfeld weiss oder zu wissen glaube, dass das neue Buch oder der neue Film einfach gut sein muss.

So z.B. bei Sofia Coppola: Ich freue mich jedes Mal ausserordentlich, wenn ein neues Werk von ihr erscheint.
‘Lost In Translation’ liebe ich, es ist einer meiner Lieblingsfilme, ‘Marie Antoinette’, zwar in den Medien unterschiedlich bewertet, mag ich auch sehr gerne, und ‘Somewhere’ ist einfach genial – die Meinung jener, die finden, dass der Film langweilig ist, kann ich nicht teilen.

Neu im Verleih erhältlich ist ‘The Bling Ring’. Erstaunlich irgendwie, dass mir der Film, als er in die Kinos kam, entgangen ist. Auf jeden Fall ist die Freude jetzt um so grösser, gibt es doch dieser Tage nicht gerade viele Filme, die mich interessieren.

Die Zusammenfassung von Wikipedia:

Die fünf Jugendlichen Rebecca, Marc, Nicki, Sam und Chloe planen aus Langeweile Einbrüche in den Villen von Hollywood. Zur Planung der Taten verwenden sie Google Earth und brechen in die Häuser von Paris Hilton, Orlando Bloom, Kirsten Dunst, Megan Fox, Rachel Bilson und Lindsay Lohan, sowie bei weiteren Stars, ein. Nach dem durchgeführten Einbruch stellen die Täter Fotos bei Facebook ein, auf denen sie mit dem Auto fahren, Kleidung und Schmuck der Opfer tragen. Einen Teil des Diebesgutes behalten die fünf Einbrecher, den Rest verkaufen sie, um Partys zu feiern.

Den Trailer gibts hier.

Ich werde jedenfalls berichten, wie mir der Film gefallen hat.

World War Z

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World War Z – einer der Filme, bei denen ein Nicht-schauen für mich nicht infrage kam.

Nicht dass ich mir all zu viel von dem Forster-Film versprach, aber gute Unterhaltung, das hatte ich schon erwartet.

Zu Beginn erlebt man ein New York, dessen Bewohner durchdrehen und zu Zombies mutieren, etwas später ein Israel, wo sich Jerusalem mit einer riesigen Mauer vor den Zombies schützt, um dann später trotzdem von den Untoten überrannt zu werden.

Die Bilder sind zum Teil eindrücklich, vorallem als die Zombies über die israelische Mauer klettern – das ist Blockbuster-Hollywood at its best.

Mit einem weissrussischen Flieger wird dann aus Israel geflüchtet, leider sind infizierte Passagiere an Bord, und dadurch sieht sich Brad Pitt gezwungen, im Flieger eine Granate (!) zu benutzen.
Pitt spielt im Film übrigens einen ehemaligen UN-Mitarbeiter, er ist ein Mann fürs Grobe und quasi Weltenretter.

Der Film ist nie langweilig, aber so richtige Spannung kommt auch nicht auf. Am Anfang gab es Momente, wo ich erschrak, weil irgendwoher unverhofft Zombies auftauchten. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Etwas ermüdend ist, dass der Film keinen richtigen Handlungsstrang hat.
Es wird von Ort zu Ort gehetzt, das übertüncht die dürftige Handlung des Films ein wenig.

Der Schluss des Filmes besticht nicht durch Originalität, eigentlich ist das Wort “Schluss” gar nicht angebracht, denn der Film könnte an der Stelle genausogut noch weitergehen. Und das wird er wohl auch; eine Fortsetzung soll geplant sein.

Ich merke, dass ich immer weniger mit seichten tempo- und actiongeladenen Blockbuster-Filmen anfangen kann.

Film: Warm bodies

Der Trailer von Warm bodies hatte schon vor einiger Zeit meine Aufmerksamkeit geweckt – obschon das Thema Zombie doch mehr als durchgekaut ist. Doch die Idee vom Zombie, der sich in ein lebendiges Mädchen verliebt ist einfach irgendwie schön.

Eigentlich wollte ich den Film im Kino schauen, das habe ich dann aber verpasst. So wurde kürzlich der Film auf Blu-Ray bestellt – und er ist definitiv emfehlens- bzw. anschauenswert auf diesem Format.
Der Film wartet nämlich mit einer wunderbaren Detailpracht auf; der Flugplatz, der am Anfang Zentrum des Geschehens ist, gefällt mir in seiner “Heruntergekommenheit” besser als mancher Abflugsort der Realität.

Und das Flugzeug, das der Zombie-Hauptfigur als Rückzugsort nennt (oder nennen würde, sprechen kann er nämlich nicht sonderlich gut) und unter anderem mit Plattenspieler und LPs ausgestattet ist, hat einfach Klasse.
Warm bodies ist zwar im Grunde genommen ein Zombie-Film, und es kommen, ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, auch Kampfszenen vor, dennoch ist es kein Horror- oder Actionmovie. Auf Wikipedia wird als Genre “Zombie-Komödie” genannt, filmstarts.de reiht den Film gar in drei Genres ein: Komödie, Romanze, Horror.

Ich persönlich würde den Film am ehesten unter “Romanze” einordnen, wobei es durchaus kein herzzerreissender Liebesfilm ist, überhaupt nicht. Aber Gefühle nehmen am meisten Platz ein, meiner Meinung  nach, obschon auch sonst ziemlich Spannung aufkommt auf dem Weg, den der Zombie und seine Angebetete zurücklegen. Ein paar lustige Momente hat der Film auch, ob man ihn deswegen als Komödie betiteln kann, sei mal dahingestellt.

Warm bodies ist sympathisch gemacht und lässt nie Langeweile aufkommen, und ist durchaus auch massentauglich.

Film: Wrong Identity

Die beiden Freundinnen Michèle und Domenica sind in einem Haus in Südfrankreich, als ein Brand ausbricht.

Eine der beiden Frauen überlebt, die andere nicht. Die Überlebende kann sich an nichts mehr erinnern, weiss auch nicht mehr, wer sie ist.

Es wird ihr eingetrichtert, sie sei Michèle, die künftige Erbin eines grossen Vermögens.

Im Laufe des Filmes erfährt man, dass Domenica geplant hatte, Michèle bei einem Gasunfall zu töten, um dann ihre Identität zu übernehmen. Aber war es auch tatsächlich so … ?

Die Geschichte hat einige vorsehbare Elemente, weiss dann aber am Schluss doch noch zu überraschen und ist durchaus sehenswert. Der in London und in Südfrankreich spielende Film ist nie langweilig, und wartet mit einer schönen Hintergrundkulisse auf.

Die Aufnahmeart erinnerte mich an Sofia Coppolas Somewhere. Die Bilder wirken sehr roh und ungekünstelt, ganz so, wie ich es mag.

Auf „Deutsch“ bzw. im deutschsprachigen Raum heisst der Film „Wrong Identity – In der Haut einer Mörderin“. Wie so oft passt der Originaltitel auch hier viel besser; jener lautet „Trap for Cinderella“.

Déjà-vu

Habe den Film Deception vorhin angeschaut. Bei der letzten Szene stelle ich fest, dass ich den Film bereits einmal gesehen habe.

Ich weiss jetzt nicht so genau, was das über den Film oder über mein Gedächtnis aussagt :).

Neuer Skyfall-Trailer

Sieht spannend aus:

James Bond: Skyfall

Ein neuer Bond-Film. Kann ja nur noch besser werden :)

Fahrenheit 451

Spannend: Der aus dem Jahre 1966 stammende dystopische Science-Fiction-Film “Fahrenheit 451kann in voller Länge auf Youtube angesehen werden.

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